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Binance delistet Monero – XMR Kurs bricht um 17 % ein

Das Wichtigste in Kürze

  • Binance Delisting führt zu 17 % Kurseinbruch bei Monero (XMR), Auswirkungen auch auf ANT, MULTI und VAI.
  • Bewertung basiert auf Handelsvolumen, Liquidität und Sicherheitsstandards.
  • Besonderes Augenmerk liegt auf Privacy Coins, die hohe Anonymität bieten, aber auch regulatorische Herausforderungen mit sich bringen.

Delisting von Monero und anderen Coins lässt Kurse purzeln

Binance, die weltweit führende Kryptowährungsbörse, hat angekündigt, Monero (XMR) zusammen mit anderen Kryptowährungen ab dem 20. Februar von der Börse zu nehmen.

Diese Ankündigung ließ den Kurs von XMR um 17 % auf 138,00 US-Dollar fallen. Monero ist für seine robusten Datenschutzfunktionen bekannt und ist mit einer Marktkapitalisierung von 2,6 Milliarden US-Dollar die prominenteste der ausgelisteten Währungen.

Das Delisting betrifft auch eine Reihe anderer digitaler Währungen, darunter Aragon (ANT), Multichain (MULTI) und Vai (VAI), die sich alle durch ihre besonderen Eigenschaften und ihre Bedeutung im Ökosystem der Kryptowährungen auszeichnen.


Die Entscheidung von Binance, diese Assets von der Plattform zu entfernen, basiert auf einer umfassenden Bewertung mehrerer wichtiger Faktoren.

Dazu gehören das Handelsvolumen, die Liquidität, die Stabilität, die Sicherheitsvorkehrungen, die Effektivität der öffentlichen Kommunikation und vor allem Hinweise auf unethische oder betrügerische Praktiken.

Diese strenge Prüfung unterstreicht das unermüdliche Engagement von Binance, hohe operative Standards einzuhalten und den Schutz und das Vertrauen seiner großen Nutzerbasis zu gewährleisten.

Privacy Coins unter strenger Beobachtung von Binance

Bereits zu Beginn dieses Jahres hat Binance eine bestimmte Untergruppe von Kryptowährungen, die als Privacy Coins bekannt sind, wie Monero (XMR), Zcash (ZEC), Horizen (ZEN) und Firo (FIRO), mit einem „Monitoring Tag“ gekennzeichnet.

Diese Kennzeichnung weist darauf hin, dass diese Token im Vergleich zu anderen eine relativ höhere Volatilität sowie ein höheres Risiko aufweisen und daher Gefahr laufen, die strengen Kriterien der Börse nicht zu erfüllen.

Token, die unter diese Überwachung fallen, werden regelmäßig auf Kriterien wie Handelsvolumen, Liquidität, Netzwerkstabilität, Sicherheit und ihren Gesamtbeitrag zu einem nachhaltigen und gesunden Kryptoökosystem überprüft.

Privacy Coins bieten von Natur aus eine erhöhte Transaktionsanonymität, was bei Regulierungsbehörden und Finanzinstituten aufgrund des Missbrauchspotenzials Bedenken hervorruft.

Diese erhöhten Bedenken haben Binance dazu veranlasst, eine vorsichtigere Haltung einzunehmen, was einen allgemeinen Trend in der Kryptowährungsindustrie widerspiegelt, in der Börsen das komplexe Zusammenspiel zwischen der Förderung von Innovation und der Einhaltung regulatorischer Standards bewältigen müssen.

Die Zukunft von Monero und anderen datenschutzfreundlichen Token bleibt ein Brennpunkt des Interesses und der Spekulation.

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