MoHAP stellt Blockchain-Plattform zur Speicherung medizinischer Daten vor

MoHAP plant die Aufzeichnung von Gesundheitsdaten auf der Blockchain

Das Ministerium für Gesundheit und Präsentation (MoHAP) der Vereinigten Arabischen Emiraten hat zusammen mit andere Staatsbehörden eine Blockchain-basierte Plattform zur Datenspeicherung entwickelt. Der Fokus der neuen Plattform liegt demnach auf der Speicherung und Aufbewahrung medizinischen Daten. Durch den Einsatz der neuen Speicherlösung soll die Effizienz der intelligenten Gesundheitsdienste steigen. Außerdem rückt die neue Blockchain-Lösung die Bedürfnisse der Kunden in den Fokus.

MoHAP fokussiert die sichere Aufbewahrung von Gesundheitsdaten

Am 2. Februar hat die Emirates News Agency die Einführung einer Blockchain-basierten Plattform durch das MoHAP der VAE bekannt gegeben. Laut der Pressemitteilung haben bei der Entwicklung der Blockchain mehrere Regierungsbehörden kooperiert. Hierbei handelt es sich im Speziellen um das Ministerium für Gesundheit und Prävention, dem Ministerium für Präsidentschaftsangelegenheiten, der Dubai Healthcare City und weiteren relevanten Behörden.

Außerdem stellt der Bericht hervor, dass die Blockchain-basierte Plattform die Effizienz von intelligenten Gesundheitsdiensten verbessern soll. Dabei kommen diese Gesundheitsdienste nicht nur von MoHAP, sondern auch von anderen staatlichen Gesundheitsbehörden. Langfristig soll die neue Lösung dazu beitragen, dass die Benutzer einfacher und schneller passende Gesundheitseinrichtungen finden. Zusätzlich sollen die Endanwender von mehr Transparenz profitieren und detaillierte Einsichten in die Supply Chain erhalten.

Datengültigkeit und -zuverlässigkeit als wichtige Rahmenbedingung

Für eine solche Plattform spielen nicht nur die angeboten Funktionen eine wichtige Rolle. Vielmehr erwarten die Nutzer ein besonders hohes Maß an Sicherheit. Aus diesem Grund gibt Dr. Lubna al Shaali, Direktor der Abteilung für öffentliche Gesundheitspolitik, zu verstehen, dass die neue Plattform besonders sicher sei. Aufgrund der Datenspeicherung könne die Blockchain-Lösung dazu beitragen, eine dezentrale und verschlüsselte Datenbank mit einem hohen Sicherheitsschutz zu sichern. Folglich ließe sich auch die Datengültigkeit und Zuverlässigkeit nachhaltig verbessern.

Des Weiteren ist diese neuartige Lösung auch eine Antwort auf die zunehmende Relevanz von KI-Lösungen. So sehen die Pläne des Ministeriums auch die Einführung von künstlicher Intelligenz in den Gesundheitsdiensten vor. Folglich finden sich auch einige KI-Features auf der Plattform wieder. Laut Dr. Amin Hussein Al Amiri, stellvertretender Unterstaatssekretär des MoHAP könne die Blockchain-Lösung in Zukunft eine tragende Rolle im Gesundheitssystem der Vereinigten Arabischen Emirate einnehmen.

„Die KI-basierten Projekte werden eine Schlüsselrolle bei der Verbesserung der Fähigkeiten von Gesundheitsdiensten und der Bereitstellung intelligenter medizinischer Lösungen gemäß dem 100. Jahrestag der Vereinigten Arabischen Emirate 2071 und ihrer Strategie für künstliche Intelligenz spielen.“

VAE etablieren Modell zur proaktiven Bewältigung von Herausforderungen

Insbesondere der Übergang zu KIT-Technologien folgt den Richtlinien der intelligenten Führung, ein Modell zur proaktiven Bewältigung von Herausforderungen. Dementsprechend sollen alle Maßnahmen einen Beitrag für eine intelligente Gesundheitsfürsorge leisten. Insbesondere die KI-basierten Projekte spielen aus Sicht der MoHAP eine tragende Rolle.

Laut Dr. Amin Hussein Al Amiri sei die neue Blockchain-Plattform ein Teil der MoHAP-Strategie. Neben der Entwicklung intelligenter Systeme sollen die neuen Systeme auch intelligente Dienste bereitstellen. Im Fokus dieser Maßnahmen steht die Zufriedenheit des einzelnen Kunden sowie die Etablierung neuer Standards.

Für Dr. Lubna Al Shaali sorgt die neue Lösung auch für ein unbekanntes Maß an Sicherheit. Einmalig gespeicherte Daten ließen sich nicht verändern oder manipulieren. Insbesondere die Blockchain-Technologie sorge dafür, dass die Konsistenz von Daten und Informationen steige. Somit können die Marktteilnehmer von mehr Transparenz und Vertrauen im Gesundheitssektor profitieren.

VAE übernehmen die Initiative

Ein Blick auf die unterschiedlichen Regierungsbehörden der Vereinigten Arabischen Emirate verdeutlicht den massiven Einsatz der Blockchain-Technologie. Mittlerweile nutzen rund 80 Prozent der Behörden die Technologie. Außerdem hat das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung in Dubai den Umstieg auf eine Blockchain-basierte Unternehmensregistrierungsplattform angedeutet. Durch dieses Vorgehen sollen die Geschäftsabwicklungen in Dubai vereinfacht werden. Außerdem erhalten Lizenzgeber eine Möglichkeit, um Handelslizenzen und Unternehmensregister zu verwalten.

Des Weiteren könnte der Gesundheitssektor überproportional von den Distributed-Ledger-Technologien profitieren, da dieser als dezentralisiert, sicher, effizient und transparent gilt.

Allerdings müssen auch einige Herausforderungen, etwa die Frage nach der Anpassung an reale Anwendungen hinsichtlich Datenschutz, Vorschriften oder Patientenbeziehungen im Voraus geklärt werden.

Fazit: Gesundheitsbranche vor der Revolution

Die Mitteilung über die Einführung einer neuen, dezentralen Blockchain-Plattform für die Verwaltung von Gesundheitsdaten ist im ersten Schritt keine Besonderheit. Allerdings verdeutlicht der zweite Blick, dass die MoHAP bei Ihrem Vorgehen einen Fokus auf den Faktor künstliche Intelligenz legt.

Folglich könnte eine solche Plattform zahlreiche Prozesse verbessern und Mehrwerte für Kunden schaffen. Persönlich finde ich das Projekt sehr spannend und bin gespannt, wie schnell die Plattform zu neuen Standard in den VAE avanciert.

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