Mobilität im öffentlichen Nahverkehr – Experteninterview

Mobilität im öffentlichen Nahverkehr

Mobilität im öffentlichen Nahverkehr. Dazu unser Experteninterview mit der Intraplan Consult GmbH aus München. Das Unternehmen gehört zu den führenden Beratungsunternehmen im Verkehrssektor. Wir haben per E-Mail mit Herrn Dipl.-Ing. Frank Schäfer gesprochen, seit 29 Jahren bei der Intraplan Consult GmbH tätig und zuständig für das Tarifmanagement, Verfahren zur Erlösermittlung und der Einnahmenaufteilung im öffentlichen Personennahverkehr, Analysen und Prognosen der Verkehrsnachfrage sowie Infrastrukturplanungen.

Herr Schäfer ist im Rahmen seiner langjährigen Tätigkeit für die Erstellung von Verkehrsplanungs- und Nachfragemodellen, Tarifmanagementsystemen und Einnahmeaufteilungsverfahren, auf das wir bereits in einem früheren Artikel eingegangen sind, zuständig. Hier gehts direkt zum Artikel über die Deutsche Bahn und den Einsatz der Blockchain im Rahmen des Einnahmeaufteilungsverfahrens EAV.

Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?

Herr Schäfer, wir leben in einer sich wandelnden Welt. Insbesondere der Konsum und die Bedürfnisse der Menschen unterliegen einem nachhaltigen Wandel. Wie verändern sich die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen?

Seit jeher ist der Mensch auf Mobilität, auf den Austausch von Waren und persönliche Begegnungen angewiesen. Es gibt ein Grundbedürfnis nach Mobilität. Mit den technischen Möglichkeiten steigen die Reiseweiten, weniger die Anzahl der Wege pro Tag, die der Mensch durchführt. Mit steigenden Reiseweiten sind immer mehr Menschen mit motorisierten Verkehrsmitteln unterwegs. Das Pferdefuhrwerk löste die Fußwege ab, die Eisenbahn die Pferdefuhrwerke, das Auto die Eisenbahn, das Flugzeug das Auto. Das ist sehr vereinfachend dargestellt, spiegelt aber die Entwicklung im groben wider.

Moderne digitale Medien können einen Teil der mit der Kommunikation verbundenen Mobilität ersetzen. Gleichzeitig steigen aber die zurückgelegten Entfernungen. Wer nur einmal in der Woche zum Arbeitsplatz fahren muss, ist bereit, längere Strecken für den Weg zur Arbeit zurückzulegen.

Dipl.-Ing. Frank Schäfer, Intraplan Consult GmbH
Dipl.-Ing. Frank Schäfer, Intraplan Consult GmbH

Was bedeutet eine moderne Verkehrswende?

Die Individualmobilität verliert insbesondere bei der jüngeren Generation an Bedeutung. Auch die Politik forciert einen Wandel und fordert eine holistische Betrachtung der Mobilität. Welche Faktoren gehören aus Ihrer Sicht in ein funktionierendes, modernes Verkehrssystem?

Das Auto als Hauptstütze der Mobilitätslösungen, welches die heutige Siedlungsstruktur begründet hat, bleibt auf lange Zeit Bestandteil unserer Mobilität. Es ist richtig, dass die jüngere Generation individuelle Mobilität nicht so in den Fokus rückt wie die Elterngeneration. Die jüngere Generation ist aber mobiler denn je, nutzt die verschiedenen Möglichkeiten der Fortbewegung maximal aus. Studien zeigen, dass sich das ändert, sobald junge Menschen Familien gründen. Dann spielt der eigene Pkw wieder eine größere Rolle.

Die Aufgabe der Politik ist es, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit öffentliche Verkehrsmittel einen vollwertigen Ersatz für individuelle Mobilität darstellen, so dass es möglich ist, auf das eigene Auto verzichten zu können. Wer ein Auto besitzt, nutzt dieses auch. Wer sich voll und ganz auf ein System öffentlicher Verkehrsmittel kombiniert mit privaten oder gewerblichen Angeboten für Carsharing, Ridepooling oder Ridesharing verlassen kann, ist bei der Wahl des Verkehrsmittels offener und nutzt häufiger öffentliche Verkehrsmittel.

Welche Herausforderungen bringen neue Mobilitätsbedürfnisse?

In Zukunft müssen Mobilität und Nachhaltigkeit enger ineinandergreifen. Wie können wir diese Herausforderung Ihrer Meinung nach meistern? Bei welchen Verkehrswegen sehen Sie Potenziale, um die Mobilitätsbedürfnisse mit möglichst geringen Umweltbelastungen zu befriedigen?

Es ist eine Kombination von Maßnahmen erforderlich. Es müssen alle Potentiale zur Verbesserung der Ökobilanz innerhalb der einzelnen Verkehrszweige gehoben werden. Das gilt für den Pkw ebenso wie für die Eisenbahn. Die Eisenbahn fährt bereits seit über 100 Jahren elektrisch. Aber noch nicht überall. Es gibt auch heute noch Strecken, die mit Dieselloks und Dieseltriebwagen bedient werden. Moderne Antriebe sind bereits in der Umsetzung.

Beim Auto kennt man ebenso technologische Lösungen, es hapert aber noch an Reichweiten und der Wirtschaftlichkeit. Und es ist noch die Frage zu lösen: Wo kommt der ganze elektrische Strom her, wenn auf fossile Energieträger gänzlich verzichtet werden soll? Wir müssen sorgsamer mit den Ressourcen umgehen.

Das heißt auch, dass umweltfreundlichen Mobilitätsformen wie öffentlichen Verkehrsmitteln, das Fahrrad, E-Scooter und andere in unseren Städten wieder mehr Raum gegeben wird. Das darf auch mal zu Lasten des Autoverkehrs gehen. Es ist eine große politische Herausforderung, hier einen guten Weg zu finden, der die verschiedenen Bedürfnisse an Mobilität angemessen berücksichtigt.

Sind E-Scooter im Rahmen der urbanen Mikromobilität eine Lösung?

E-Scooter

Ja, selbstverständlich. Wir müssen aber sehen, dass auch diese Platz in unseren Stadträumen benötigen. Wir dürfen nicht erwarten, dass nur mit der Anschaffung der E-Scooter alle Probleme gelöst sind. Auch sie benötigen Verkehrswege und Abstellflächen. Je mehr Fahrzeuge im Einsatz sind, desto größer ist auch hier der Flächenbedarf und die Nutzungskonflikte steigen. Die Stadt- und Verkehrsplanung muss sich darauf entsprechend einstellen.

Können autonome Fahrzeuge Verkehr entlasten?

Welche Rolle spielt der öffentliche Nahverkehr mit Blick auf die geänderten Mobilitätsbedürfnisse in der Zukunft?

Der öffentliche Nahverkehr ist bereits heute ein wesentlicher Baustein unserer Mobilität. Unsere Städte würden ohne leistungsfähige S-, U-, Stadt- und Straßenbahnen nicht funktionieren. Neben der Verbesserung der Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit sowie dem Ausbau der Magistralen muss der ÖPNV, wie bereits zuvor ausgeführt, noch besser als heute Lösungen auch in Räumen mit geringer Bündelung der Nachfrage anbieten, um den individuellen Mobilitätsbedürfnissen gerecht zu werden.

Hier wurden in den letzten Jahren deutliche Fortschritte erzielt. Autonome verkehrende Fahrzeuge beispielsweise, können, wenn sie in das System öffentlicher Verkehrsmittel eingebunden werden, noch bestehende Lücke im heutigen Angebot schließen.

Wohin entwickelt sich der Straßenverkehr?

Für den nachhaltigen Wandel sind massive Veränderungen am bestehenden Straßennetz notwendig, um weiterhin seiner Funktion als Rückgrat der Verkehrsinfrastruktur gerecht zu werden. Sehen Sie hier besondere Herausforderungen, welche die Gesellschaft und Politik in Anbetracht dieser Entwicklung meistern müssen?

Das sehe ich nicht so. Wir haben heute eine sehr leistungsfähige Straßeninfrastruktur. Schauen Sie sich unser Autobahnnetz an, mit sechsstreifigen Pisten zwischen den unseren Metropolen sowie Stadtautobahnen und Ringstraßensystemen. Selbstverständlich gibt es noch Lücken im Straßennetz, die noch geschlossen werden müssen. Unsere Städte und Landschaften leiden aber bereits heute unter dem enormen Flächenbedarf der Verkehrsinfrastruktur. Die vorhandenen Flächen sind besser zu nutzen und Mensch und Natur sind besser vor den schädlichen Auswirkungen des Verkehrs, wie Abgase, Lärm, Zerschneidung von Stadt- und Naturräumen, zu schützen.

Weniger Neubau, dafür bessere Nutzung der vorhandenen Infrastruktur durch Verkehrssteuerung und Digitalisierung sind hier die Stichpunkte. In dicht besiedelten Gebieten wird man auch den Straßenverkehr in die zweite Ebene, also Tunnels, verlegen, um Stadträume und Landschaften dem Menschen und der Natur dort zurückgeben zu können, wo es anders nicht möglich ist. Solche Bauwerke müssen technologisch besonders gut in das Netz eingebunden werden, da sie hohe Investitionen erfordern.

Mobilität Personennahverkehr
Mobilität Personennahverkehr, Quelle: Destatis

Welche Rolle spielt DLT bei Mobilitätsthemen?

Nun wollen wir etwas detaillierter in den Bereich der neuen Technologien einsteigen. Welche Rolle spielen neue Technologien, insbesondere die Distributed-Ledger-Technologien, aus Ihrer Sicht bei der Mobilität der Zukunft?

Mir ist nicht bekannt, dass DLT selbst einen Beitrag zur Befriedigung von Mobilitätsbedürfnisse darstellen können, wenn Sie das meinen. Sie stellen aber möglicherweise ein wichtiges Hilfsmittel dar, um Dienstleistungen im Verkehrssektor vernetzen zu können. Im Zusammenwirken der Verkehrsträger und der erwünschten differenzierten Nutzung der Verkehrsmittel durch die Nutzer, wird es immer wichtiger, die erbrachten Verkehrsdienstleistungen zu messen, deren Wert zu bestimmen und diese angemessen verrechnen zu können. Auch die Messung der Inanspruchnahme von Ressourcen (Klimabilanz) könnte auf diese Weise erfolgen.

Ein Schwerpunkt meiner Aufgaben ist die Verteilung von Einnahmen im öffentlichen Verkehr auf die Verkehrsdienstleister und Aufgabenträger. Eine hoch komplexe Angelegenheit, da sehr viele Informationen genutzt werden müssen, um eine angemessene und – wie auch immer man das messen kann – gerechte Zuteilung der Einnahmen erzielen kann.

Die durchgängige Digitalisierung der Informationen hat bereits seit vielen Jahren Eingang in die Bearbeitung gefunden. Heute stehen wir vor der Herausforderung, die Informationen sinnvoll zu verknüpfen. Die Aufgabe für Morgen besteht darin, den Informationsfluss zu optimieren. Hier kann DLT ein Ansatz sein. Eine Herausforderung muss dazu aber noch gelöst werden. Wem gehören die Daten bzw. wer darf welche Information überhaupt nutzen? Datenhoheit und Informationsvorsprung gehören zu einer wettbewerblich orientierten Wirtschaft dazu. Die volle Transparenz ist da nicht immer gewünscht.

Ist Blockchain-Technologie bereits im Einsatz?

Als Medium mit einem Fokus auf DLT interessiert uns natürlich, ob Sie in der Vergangenheit bei einem oder mehreren Ihrer Projekte auf die Blockchain-Technologie gesetzt haben?

Wir arbeiten inkrementell an der Verbesserung datengestützter Verfahren für den öffentlichen Verkehr. Sei es, um das aktuelle Verkehrsgeschehen zu beobachten oder zu analysieren oder zukünftige Verkehrsmengen zu prognostizieren oder schlicht Einnahmen zu verteilen. Wir verarbeiten hierzu große Datenmengen aus verschiedenen Datenquellen wie Verkehrserhebungen, aus dem Vertrieb oder dem Mobilfunk (mobile network data). Ehrlich gesagt, DLT setzen wir noch nicht ein.

Zumindest im Bereich der Verkehrsmengenüberwachung des öffentlichen Nahverkehrs kann ich sagen, das DLT noch keine relevante Rolle spielt. Es sind sehr viele Akteure, wie Behörden, Verkehrsunternehmen, Vertriebsdienstleister und Infrastrukturbetreiber mit den unterschiedlichsten Interessenslagen und Prozessabläufen eingebunden, die noch keine einheitlichen Standards hervorgebracht haben, wie die relevanten Informationen zu erfassen und aufzubereiten sind. Die erste Aufgabe für uns ist häufig, herauszufinden, wo welche Informationen überhaupt vorhanden sind.

Auch wenn wir bereits seit 40 Jahren in diesem Bereich tätig sind und dabei große Fortschritte erzielt haben, kann man sagen, die Branche steht, was die Verarbeitung von Nachfragedaten betrifft, noch am Anfang einer Entwicklung, deren Dynamik wir heute noch nicht absehen können. Im Straßenverkehr mag das an einigen Stellen bereits anders sein. Verkehrsmengen lassen sich dort einfacher erheben und zusammenführen, da hier der Wettbewerb nicht so stark ausgeprägt ist. Dazu kann ich Ihnen aber leider keine Auskunft geben.

Können Blockchains öffentlichen Nahverkehr  verbessern?

Wie schätzen Sie die aktuelle, unternehmensseitige Nachfrage nach Blockchain-Lösungen ein? Gehen Sie davon aus, dass die Nachfrage nach solchen blockchain-basierten Lösungen in Zukunft noch stark ansteigt oder handelt es sich eher um einen Hype?

Wie im Straßenverkehr bedingen sich Bedürfnisse und Möglichkeiten gegenseitig. Die Bedürfnisse nach Technologien zur Verarbeitung von Verkehrsdaten sind immer gegeben. Sie können aber nur in dem Maße befriedigt werden, wie es Angebote zur Verarbeitung von Daten gibt. Der Hunger nach Informationen ist immer gegeben. Und wenn ich mir die Entwicklung der vergangenen 30 Jahre als Berater für die Verkehrsbranche ansehe, so dreht sich heute mehr denn je die Frage nach einer möglichst genauen digitalen Abbildung und Prognose des Verkehrsgeschehens eine bedeutende Rolle.

Je besser wir die Nachfrage abbilden und prognostizieren können, desto zielgenauer lässt sich die Infrastruktur der Verkehrsträger und das Angebot öffentlicher wie privater Anbieter an die Bedürfnisse ausrichten. Neue Technologien, wie Blockchain-Lösungen werden eine entsprechende Nachfrage nach sich ziehen. Da bin ich mir sicher.

Kann DLT nachhaltige Verkehrswende ermöglichen?

Als Experte können Sie uns sicherlich verraten, inwiefern die DLT zu einer erfolgreichen und nachhaltigen Verkehrswende beitragen kann.

Wie zuvor gesagt, lässt sich mit einer besseren Abbildung des Status-Quo und hierauf aufbauend verbesserten Prognosen das Angebot zielgenauer planen. Auch ließen sich die individuellen Entscheidungen der Menschen zur Wahl der Verkehrsmittel mit mehr und besseren Informationen unterlegen, so dass beispielsweise die negativen Folgewirkungen einer Fahrt, wie Ressourcenbedarf, Lärmimmissionen und weitere schädliche Folgewirkungen bei der Entscheidungsfindung eine größere Rolle spielen können.

Ansätze hierzu gibt es ja bereits. Nur in Kenntnis von relevanten Informationen können diese Aspekte auch in die Entscheidungsfindung einfließen. Vielleicht ist das der Schlüssel für eine nachhaltige Mobilität. Datenschutzrechtliche Aspekte sind dabei aber ebenso zu berücksichtigen.

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Stichpunkt Smart City: Wie sieht das Verkehrsbild der Zukunft aus?

Mit Blick auf den Status Quo und in Bezug auf Smart City: sind Haltestellen, Bahnhöfe, Parkplätze, P+R-Anlagen und Flugplätze wichtige Bestandteile unseres Verkehrsnetzwerks. Doch wie könnte das Verkehrsbild der Zukunft aussehen und welche Technologien (Blockchain, KI, Big Data, etc.) haben einen besonderen Einfluss auf die Entlastung der aktuellen Situation?

Unser Verkehrssystem mit Stationen, Parkplätzen, Schienenstrecken und Straßen gibt es nicht nur in der realen Welt. Es gibt inzwischen ein vollständiges digitales Abbild der Infrastruktur und des Angebotes öffentlicher Verkehrsmittel. Ebenso können die Verkehrsflüsse zwischenzeitlich digital nachvollzogen werden. Allerdings sind die Entscheidungswege, wie es zu der jeweiligen einzelnen Fahrt kommt, warum und wieso dieses oder jenes Verkehrsmittel genutzt wird und warum gerade dieses Ziel angesteuert wird, nicht bekannt.

Auch lässt sich nicht individuell vorhersagen, wie sich der einzelne Akteur in der nächsten Zeit verhalten wird. Je mehr Informationen über die Beweggründe vorhanden sind, desto besser können die vorhandenen Ressourcen genutzt und beispielsweise Staus vermeiden. Aber: Wieviel Information ist der Einzelne bereit, von sich preis zu geben, um dieses Ziel zu erreichen?

Wer beauftragt Unternehmen wie die Intraplan Consult GmbH?

Abschließend möchten wir gerne wissen, welche besonderen Projekte Sie bereits initiiert oder umgesetzt haben?

Wir haben für namhafte Unternehmen und Verkehrsverbünde Verfahren erstellt, die auf Grundlage von umfangreichen, differenzierten Informationen zum Nachfrageverhalten der Kunden eine zielgenaue Aufteilung der erzielten Einnahmen auf die einzelnen Unternehmen und Aufgabenträger ermöglichen. Grundlage dafür sind die einzelnen Verkaufsdatensätze der Verkehrsunternehmen und Vertriebsdienstleister. Diese Informationen werden mit Sekundärdaten angereichert. Neben Fahrgastzählungen und -befragungen ist ein wichtiger Baustein eine Simulationsrechnung, in der auf Grundlage der Fahrplandaten die Reisewege der Kunden nachvollzogen und die Nutzung der verschiedenen Reisewege mit Wahrscheinlichkeiten belegt werden.

Diese Simulationsrechnung liefert, wenn sie mal eingerichtet ist, fast zum Nulltarif, wichtige Informationen für die Aufteilungsrechnung. Entsprechende Verfahren haben wir beispielsweise für die Deutsche Bahn und den Baden-Württemberg-Tarif entwickelt. Mit diesen Verfahren lassen sich in relativ kurzer Zeit die für die Akteure wichtigen Informationen über die in einzelnen Netzen erzielten Einnahmen bestimmen.

Die Mobilität verändert sich und noch steckt die Blockchain als DLT in den Kinderschuhen. Klar scheint aber, dass die Gesellschaft im Wandel ist und sich die urbane Mobilitätsentwicklung anpassen muss. Der öffentliche Nahverkehr nimmt eine Schlüsselrolle bei der erwünschten Verkehrswende ein. Im Straßenverkehr bleibt es dagegen auf lange Sicht schwierig, Veränderungen herbeizuführen. Unternehmen wie die Intraplan Consult GmbH helfen auf dem Weg in die Smart City, einem öffentlichen Personennahverkehr mit gerechter Einnahmenverteilung und der intelligenten Verkehrsplanung. Blockchains können diese Entwicklungen beschleunigen und zu Lösungen führen, von denen die Gesellschaft in hohem Maße profitiert.

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