IOTA Update: Diese Neuerungen stehen für 2021 an

IOTA gehört zu den bekanntesten Kryptowährungen und könnte künftig zu einem Standard in der Industrie werden. Der Fokus liegt dabei auf dem Internet der Dinge (IoT) und dem sicheren Austausch von Daten.

Für das Jahr 2021 hat das Projekt eine umfangreiche Roadmap veröffentlicht, in welcher die nächsten Schritte in der Entwicklung vorgestellt werden.

Für Aufmerksamkeit sorgte dabei zuletzt auch die Kooperation bei der Verifizierung von Corona-Testergebnissen.

Die IT-Struktur kam dabei am Frankfurter Flughafen zum Einsatz und erleichterte die Überprüfbarkeit der Daten. Dies spricht für die fortschreitende Adaption von IOTA und deren Anwendung in der Realwirtschaft.

IOTA könnte im Jahr 2021 zu den besten Kryptowährungen zählen. Hierfür sprechen zahlreiche Neuerungen und das bevorstehende Mainnet.

Zudem kann das Projekt bereits namhafte Partnerschaften verzeichnen, welche an der Entwicklung teilhaben.

Neue IOTA-Wallet Firefly

Für das Jahr 2021 stehen zahlreiche Verbesserungen an. Um von einem Forschungsprojekt in die reale Anwendung zu überführen, soll eine neue Wallet zur Aufbewahrung von IOTA erscheinen.

Dieses soll durch bisher etablierte Standards erweitert werden und dadurch eine höhere Nutzerfreundlichkeit erzielen.

Experimentelle Funktionen wie Trinary Coding und Winternitz One-Time Signatures (W-OTS) sollen jedoch vollständig verschwinden. Durch die Änderungen soll das Projekt einem DAG-basierten DLT-Protokoll fortan näher kommen als bisher.

Bisher galt das Trinity-Wallet als der Standard für IOTA-Nutzer. Dieses soll in Zukunft durch das Firefly abgelöst werden. Es handelt sich dabei um eine App, welche speziell für das zukünftige Ökosystem von IOTA ausgelegt ist und sich besser in die Plattform integriert.

Dabei wurden vor allem die Oberfläche und die technische Struktur verbessert und durch mehrere Funktionen ergänzt. Dies betrifft unter anderem Token-Assets, Chats und die Kontaktverwaltung.

Zudem kann die Wallet von einer höheren Sicherheit profitieren und die Architektur wurde so ausgerichtet, dass diese später erweitert werden kann.

Firefly profitiert zudem von den Vorteilen von Chrysalis, darunter fallen wiederverwendbare Adressen, 24-Wort-Wiederherstellungsphrasen und verbesserter Netzwerkleistung.

IOTA 2.0 Internet der Dinge

Digitale Identitäten

Digitale Identitäten gehören zu den wichtigsten Neuerungen der Digitalisierung und des Internets. Die Self Sovereign Identity (SSI) kommt dabei ohne Mittelsmann aus und der Nutzer erstellt und verwaltet diese selbst.

Dabei muss ein äußerst hoher Sicherheitsstandard gewährleistet sein, um den Diebstahl von Identitäten zu verhindern. Es handelt sich somit um Dezentrale Identitäten (DID), welche zukünftig auch durch IOTA ermöglicht werden.

„IOTA Identity implementiert die vorgeschlagenen Standards für DID und überprüfbare Anmeldeinformationen, um eine Identität für Personen, Organisationen und Dinge zu ermöglichen.“ – IOTA.org

Der Tangle soll dabei die Grundlage für die Identifikation bilden. Zusammen mit der Object Standardization Group (OMG) forscht die IOTA Foundation an Möglichkeiten, um die digitale Identität erfolgreich umzusetzen.

Die OMG-Mitglieder treffen sich dabei jedes Quartal, um über Fragen der IT-Standardisierung zu diskutieren.

IOTA 2.0 und die Abschaffung des Koordinators

Ein wichtiger Kritikpunkt an IOTA und deren Netzwerk ist der Koordinator. Dieser ist eine zentrale Instanz, welcher bislang nötig ist. Durch Coordicide und IOTA 2.0 soll dieser jedoch wegfallen und das Projekt dezentraler werden.

Aufgrund der Größe ist der Koordinator bislang zur Sicherung des Netzwerkes nötig. Um Angriffe zu vermeiden, tätigt dieser alle 60 – 90 Sekunden eine Transaktion mit Unterschrift (Milestones).

Nach aktuellen Informationen soll die Abschaffung des Koordinators bereits bis zum dritten Quartal 2021 umgesetzt werden. Die Herausforderungen dabei werden sein, die bisherigen Implementierungen aus dem Testnet in das Mainnet zu integrieren.

Partnerschaft mit OBSR Foundation und Tanglehub

Die IOTA Foundation kann zudem zwei neue Partnerschaften verkünden. Mit der OBSR Foundation und Tanglehub soll zukünftig gemeinsam an Smart-City-Projekten in Südostasien, Südkorea und Europa geforscht werden.

Bei Observer handelt es sich um eine Organisation, welche Wetterdaten aufzeichnet und auswertet. Dafür stellen sie eigene Lösungen bereit, welche die Aufzeichnung für Nutzer vereinfachen sollen.

Tanglehub ist ein spezialisiertes Unternehmen, welches Produkte aus der Gesundheits- und IoT-Branche anbietet. Dabei liegt der Fokus auf der Sicherheit, der Privatsphäre und der Kontrolle der gesammelten Daten.

„IOTA verfügt über ein breites Anwendungsspektrum, um eine Vielzahl von Smart City-relevanten Anwendungsfällen mit einem einzigen Protokoll abzudecken. Insbesondere möchten wir das Design und die Implementierung eines serviceorientierten Ökosystems unterstützen.“ – Tae IL Cho, CEO der Observer Foundation

Durch die Zusammenarbeit könnte eine globale Infrastruktur entstehen, welche den Austausch von Daten sicherer und schneller gestalten könnte.

Besonders bei IoT-Anwendungen und Smart Cities fallen enorme Datenströme an. Zudem wächst die Menge der Informationen, welche Geräte untereinander austauschen.

IOTA-Token über eine Börse kaufen

Der IOTA-Token stellt dabei den nativen Token des Netzwerkes dar. Dieser dient als Zahlungsmittel und als Datenträger. Zudem benötigt man ihn für viele weitere Funktionen im IOTA-Ökosystem.

Als einer der größten Handelsplätze für Kryptowährungen bietet Binance den IOTA-Token an. Diese können anschließend in ein geeignetes Wallet gesendet werden.

Vor einem Investment in Kryptowährungen sollten Anleger jedoch einige Dinge beachten. Hierbei kann sowohl die Fundamentalanalyse, als auch die Technische Analyse ein nützliches Werkzeug darstellen.

Fazit: IOTA könnte sich 2021 gut entwickeln

Ob die bevorstehenden Neuerungen den erhofften Erfolg bringen werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Da es sich jedoch um eine sehr große Foundation mit qualitativen Partnern handelt, sollten die gesetzten Ziele auch umsetzbar sein.

Besonders die Bereiche digitale Identitäten und das Internet der Dinge spielen für die Digitalisierung eine wichtige Rolle.

IOTA könnte hier einen Standard für zahlreiche Anwendungen bereitstellen, welche das System effektiv nutzen könnten. Eine mögliche Anwendung wäre beispielsweise bei der Schaffung von Digitalen Zentralbankenwährungen (CBDC) wie dem digitalen Euro.

Zudem fallen für viele Prozesse enorme Mengen an Daten an. Diese benötigen eine sichere und skalierbare Infrastruktur, um den Austausch von Information zu ermöglichen.

Durch die Schaffung von Token-Assets und Smart Contracts durch IOTA entstehen zudem neue Möglichkeiten, um Anwendungen über den Tangle zu entwickeln. Dies erhöht auch die Nutzerzahl und trägt zu einem gesunden Wachstum des Ökosystems bei.

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