Schwache Hände
Schwache Hände (engl. „weak hands“, auch „paper hands“) bezeichnet im Trading-Jargon Anleger, denen das Vertrauen oder die Disziplin fehlt, eine Position in volatilen Märkten zu halten oder ihrem Plan treu zu bleiben.
Der Ausdruck ist meist abwertend und zielt auf impulsives Kaufen und Verkaufen aus Emotionen, z. B. Angst und FUD, ab, wodurch Positionen oft zu ungünstigen Zeitpunkten geschlossen werden.
Weil dieses Verhalten häufig wiederkehrend und damit vorhersehbar ist, können erfahrene Marktteilnehmer davon profitieren, z. B. „Shake-outs“ durch starke Kursschwankungen.
In manchen Futures-Kontexten wird der Begriff weniger wertend genutzt und beschreibt eher Trader, die nur Kontrakte handeln, ohne den Basiswert langfristig halten zu wollen.
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