Curisium | Start-up im Gesundheitswesen

Mit Curisium hat sich ein Start-up in der Gesundheitsbranche gefunden, das auf Blockchain-Technologie setzt. In einem Fundraising-Programm gelang es Curisium mit Unterstützung mehrerer namhafter Investoren eine Summe von 3,5 Millionen US-Dollar zu generieren. Diese Summe soll in die Gesundheitspflege investiert werden. Unter anderem strebt das Unternehmen einen Ausbau seiner Technologie-Plattform, Investitionen in Forschung sowie Verbesserungen im Umgang mit Patientendaten an.

 

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Curisium – Automated Payments @curisium.com

 

Curisium: Überblick und Konzept

Das Healthcare-Start-up Curisium ist ein in Manhattan Beach (Kalifornien) ansässigen Blockchain-Unternehmen. Gegründet von Peter Kim und Francis Lam, hat es sich das Unternehmen zur Aufgabe gemacht, den Austausch zwischen Gesundheitsinstitutionen effizienter und sicherer zu gestalten. Versorger, Kunden und Forschungsunternehmen sollen über Smart Contracts Daten austauschen. Hierbei stehen der Patient und seine Informationen im Vordergrund. In einer aktuellen Fundraising-Runde hat das Unternehmen rund 3,5 Millionen US-Dollar generiert.

Etwa ein Drittel der rund 3 Billionen im US-amerikanischen Gesundheitssystem basieren bereits in verschiedener Form auf innovativen Zahlungsmodellen. Curisium möchte einen Schritt weitergehen und spricht von einer Disruption bestehender Rahmenbedingungen. Die Gesundheitsversorgung soll beim individuellen Patienten ansetzen und seine Daten genau nachvollzogen werden können.

 

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Curisium End-to-End Solution @curisium.com

 

Chancen und Vorteile der Blockchain-Technologie für die Gesundheitspflege

Wie Peter Kim, Mitgründer und CEO von Curisium, bemerkt, sind innovative Strukturen im Gesundheitssystem zwar auf dem Vormarsch. Doch scheitert die Umsetzung beziehungsweise Implementierung oftmals an einem Mangel an Vertrauen und nicht hinreichenden Identifizierungs-Methoden. Zudem sind viele Ansätze zu kostenintensiv. An dieser Stelle kommt die Blockchain-Technologie ins Spiel, die sowohl Kosten reduzieren als auch zu sicheren Transaktionen beitragen kann.

Firmen im Healthcare-Bereich sehen allgemein ein wachsendes Potential der Blockchain-Technologie in der Gewährleistung von Privatsphäre und Sicherheit. Sogar das bestehende System elektronischer Aufzeichnung von gesundheitlichen Befunden und entsprechender Software könnte ersetzt werden. Die dezentrale Blockchain-Technologie kann Ihnen als Patient mehr Autonomie und Kontrolle über die Verwendung Ihrer Daten geben.

Überdies bergen die dezentralen Netzwerke den Vorteil eines beschleunigten und gleichzeitig persönlicheren Datenaustauschs zwischen beteiligten Personen und Institutionen, beispielsweise verschiedenen Fachärzten und Krankenhäusern. Im gegenwärtigen System ist die Transparenz im Umgang mit Patientendaten nicht immer gewährleistet. So können Ihre Daten leicht an Pharmaunternehmen verkauft werden. Mittels Blockchain könnte der Gedanke umgesetzt werden, dass Daten nur von spezifisch autorisierten Personen eingesehen werden können.

Befürworter sehen darin zudem eine Möglichkeit, den Marktzugang für fragwürdige oder nicht hinreichend getestete Medikamente zu erschweren. Außerdem wird im Umgang mit der Blockchain mit starker Kryptographie gearbeitet, womit weiterhin dazu beigetragen wird, dass Daten auch tatsächlich nur für den vertraglichen Zweck genutzt werden. Die Blockchain zeichnet sämtliche auf ihr stattfindenden Prozesse auf und lässt sich nicht nachträglich modifizieren. Dies erleichtert den gegenseitigen Verifizierungsprozess der Beteiligten.

 

Die dezentrale Blockchain-Technologie kann Ihnen als Patient mehr Autonomie und Kontrolle über die Verwendung Ihrer Daten geben

 

Investoren und Beteiligte

Zu den Geldgebern gehörten die New Enterprise Associates (NEA), Flare Capital Partners, Shuttle Fund, Green Bay Ventures sowie Sanofi Ventures.

Wie Flare-Capital-Mitgründer Bill Geary betont, sieht er besonders im individuellen Verifizierungsprozess eine Grundlage für innovativen und zukunftsweisenden Umgang mit Patientendaten. Greg Papadopoulos von New Enterprise Associates hebt besonders die einzigartigen kryptographischen Möglichkeiten des Curisium-Konzepts hervor. Papadopoulos trat dem Beirat von Curisium bei. Ein anderes Mitglied von NEA, Mohamad Makhzoumi, trat dem Aufsichtsrat bei. Auch Bill Geary wurde Aufsichtsratsmitglied.

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