BloXmove Interview über nahtlose, urbane Mobilität

Büroszene Bloxmove Sophia erklärt dem Vorstand

Blockchainwelt: Hallo Sophia, herzlich willkommen beim Interview für die Blockchainwelt. Unsere Leser sind bereits im Thema Mobility sehr weit fortgeschritten und brennen für neue Unternehmen mit Blockchain-Lösungen für diesen Bereich. Schön, dass du Zeit gefunden hast, uns mehr über bloXmove und die Zukunft der urbanen Mobilität zu erzählen.

Sophia: Hallo Stefanie, das freut uns ganz besonders, heute hier sein zu dürfen. Vielen Dank für die Gelegenheit, den Lesern der Blockchainwelt mehr über unsere Projekte und Plattformen erzählen zu können. In der Tat haben wir viele spannende Informationen für eure Leser, nicht nur, aber vor allem, im Bereich der zukünftigen Mobilität.

Bloxmove Interview

Blockchainwelt: Wie ist das Unternehmen entstanden und was waren die Beweggründe dafür?

Sophia: bloXmove hat drei Gründer, Dr. Harry Behrens, Bernd Hanisch und mich, Sophia Rödiger. Wir kommen alle aus dem Umfeld der Mobilität, haben uns bei Daimler kennengelernt und daher alle schon ganz schön viele Jahre auf dem Buckel, was die Automobilindustrie angeht.

Wir haben bei Daimler bereits mit Blockchain arbeiten und experimentieren können. Zum Beispiel, wie man DLT einsetzt, oder ganz konkret Financial Services für unsere damaligen Kunden anbieten könnte.

Früh war für uns die Regulatorik ein Thema. Auch die Datenschutzordnung hat uns in dieser frühen Phase immer wieder im Umgang mit der Blockchain begleitet.

Von diesen Erfahrungen profitieren wir heute als Existenzgründer, denn wir haben uns dann Anfang dieses Jahres mit dem Management von Daimler Mobility dazu entschlossen, ein Management-Buy-out zu machen und haben die Software gekauft.

Heute sind wir ein gründergeführtes Unternehmen, unabhängig von OEMs oder Automobilherstellern.

Sophia Rödiger

Sophia Rödiger ist CEO und Mitgründerin der Mobility Blockchain Plattform bloXmove, welche Mobilitätsanbietern eine nahtlose Implementierung ihrer Angebote in eine globale Allianz ermöglicht.

Rödiger arbeitete über sieben Jahre lang im Bereich Innovation, Transformation und Start-up Investment im digitalen Mobilitätsumfeld bei Daimler und leitete dort zuletzt den globalen Start-up Hub sowie das weltweite Transformationsteam.

Vor der Gründung von bloXmove rief sie bereits erfolgreich die Unternehmensberatung MountainMinds GmbH ins Leben, welche Unternehmen nachhaltig bei ihren Transformationsprozessen in der digitalen Welt begleitet.

Als Wirtschaftspsychologin und zertifizierte Yogalehrerin versteht es Rödiger, die Theorie und Praxis von effektiven Kreativitätsmethoden und Potenzialentfaltung zu verbinden und berät ganze Führungsteams.

Blockchainwelt: Dann lass uns direkt einsteigen. Wofür steht das Unternehmen, wo will oder hat es sich am Markt platziert?

Sophia: bloXmove bewegt sich am B2B-Markt der Mobilität. Wir haben den Brückenschlag gewagt zwischen traditioneller Mobilitätsbranche und der Blockchain.

Bloxmove GmbH Stuttgart

Heute beschäftigen wir uns mit DLT, NFT und der gesamten Krypto-Welt und verstehen uns als Übersetzer zwischen zwei Extremen. Einerseits die traditionelle Welt der Mobilitätsanbieter, andererseits die Welt der digitalen Technologien, Kryptografie und Blockchain natürlich.

Unsere Kerntechnologie ist die Mobility Software-Plattform, bei der wir von einer reifen, weit entwickelten Lösung sprechen, in der über drei Jahre Entwicklungszeit stecken. Wir haben die Vision einer dezentralen Technologie für urbane Mobilität, aber ganze ohne Aggregations-Apps.

Diese Apps sind nur Sammelstellen von vielen unterschiedlichen Apps, Zugängen, Strukturen, Systemen und Infrastrukturen. Sie werden das eigentliche Problem urbaner Mobilität aus unserer Sicht nicht wirklich lösen. Zumindest ist es unsere Meinung, dass die eine Super-App für Mobilität nicht kommen wird.

Blockchainwelt: Was ist das eigentliche Problem urbaner Mobilität in der nahen oder fernen Zukunft?

Sophia: Wir haben uns bei bloXmove auf die Anbieter von Scooter, Bahn, Boden und Städte konzentriert und möchten diese Provider in einer Mobilitäts-Allianz verknüpfen.

Allianz ist ein Begriff, der uns in diesem Zusammenhang sehr gut gefällt, denn er sagt treffend aus, was dahintersteckt. “Ihr seid nicht best Friends und bleibt Wettbewerber, aber ihr arbeitet genossenschaftlich zusammen auf einer Plattform”.

Das ist vergleichbar mit der Star Alliance im Flugsektor. Dort kann man in verschiedenen Systemen sein Ticket kaufen und sitzt im Flieger neben jemanden mit einem Ticket einer völlig anderen Fluglinie. Und doch laufen die Prozesse und die Ansprache der Zielgruppen unter einer Struktur zusammen.

Dieser Mechanismus kann, davon sind wir ganz fest überzeugt, auch in der urbanen Welt funktionieren. Dann würdest du dir heute über eine Scooter-App den E-Roller in Stuttgart ausleihen, kannst aber nahtlos mit ihm nach Münster fahren.

Die Partner im Hintergrund arbeiten daran, dass der Nutzer reibungslose Mobilitätserfahrungen machen kann. Es gibt nur einen Einstiegspunkt, nämlich genau seine oder ihre gewohnte, lokale Lieblings-App.

Es geht also um End-to-End-Reisen und in der großen Vision auch über Stadt- und Ländergrenzen hinweg.

Blockchainwelt: Welche Bedeutung haben Mobilitätsdaten aus eurer Sicht?

Sophia: Mobilitätsdaten sind wichtig für die Ausgestaltung der digitalen, urbanen Mobilität von morgen. Dabei geht es weniger um unsere persönlichen Daten, das heißt Klarnamen, sondern um die Bewegungsdaten.

Wir sehen es hier an diesem Punkt äußerst kritisch, dass Datenkraken oder große Unternehmen mit viel Macht und noch mehr Geld diese abgreifen und für sich wertschöpfend verwenden. Es ist wichtig, dass an dieser Stelle ein dezentraler, offener Gedanke und die Ausgeglichenheit im Vordergrund steht.

Was bekommt der Nutzer für die Verwendung seiner Daten, welche Daten werden wie und wann an wen freigeben? Unsere bloXmove-Lösung ist auch aus dieser Sicht heraus ideal, denn der Anwender bekommt die Datenhoheit zurück und entscheidet selbstbestimmt (SSI), was er wann wem freigibt. Undn das auch dann, wenn gewinnorientierte Provider auf der Plattform ihre Leistungen anbieten.

Blockchainwelt: Was sind die großen, überzeugenden Stärken der Plattform von bloXmove?

Sophia: Ich würde sagen, wir haben 3 große Stärken, die uns von den Wettbewerbern am Markt abheben.

  • Das Thema der dezentralen Identitäten (DID), bei denen es zum ersten Mal mit bloXmove ein Netzwerk gibt, bei der DLT eines der globalen Probleme unserer Zeit löst. Wir können über Länder hinweg, in einer Art Kollektiv von Städten, nahtlos Mobilität anbieten. Das bedeutet auch, neue Industrien und neue Technologien zu verbinden. DLT ist in der Lage, eine große Vision Realität werden zu lassen, bei der allen Nutzer ein Mobility Service Roaming zur Verfügung steht, also eine globale Mobilitäts-Allianz. Unsere Plattform ist hinsichtlich SSI bereits fertig entwickelt und hinterlegt die VCs für jede Identität und alle Identitätsdaten, wie beispielsweise das Alter, sicher auf der Blockchain in einer Art Wallet ab. Diese neue Sicherheit wird durch den dezentralen Charakter gewährleistet und das schätzen viele Anbieter, die bisher Bedenken hinsichtlich einer zentralen, alles verwaltenden Instanz solcher Visionen hatten.
  • Im Bereich der Mobilität gibt es ca. 500 verschiedene Partner. Das Onboarding dieser Partner bedeutet, eine hinreichend große Menge an Anbietern zu haben, die sich über den Layer von bloXmove – wie an ein Koppelfeld – andocken. Das sind also nicht nur End-zu-End-Schnittstellen, sondern eine Plattform, bei der der Layer zwischen den einzelnen Nutzern und den Anbietern übersetzt. Damit erreichen wir eine besonders hohe Geschwindigkeit und können so unsere Vision einer verbundenen, urbanen Mobilität umsetzen.
  • Mit unserer dritten Stärke optimieren wir die Abrechnungsprozesse zwischen den Mobilitätsanbietern und auch anderen Mitspielern. Durch interne Verrechnungseinheiten können wir automatisiert, exakt und in Echtzeit die Accounts ausgleichen und somit eine neue Effizienz und administrative Ersparnis ermöglichen. Unsere Ledger bietet auch die Komponenten “Ledger to Accounting”, also zu den SAP Systemen dieser Welt und “IBAN to Ledger”, also die Verbindungen mit den FIAT-Bankaccounts.

Blockchainwelt: Kannst du uns mehr über den Bereich Energieanwendungen von bloXmove erzählen? Neben der Mobilität ist die Energieversorgung und die Art der Energienutzung in der Smart City der Zukunft ein wichtiger Aspekt.

Sophia: Sehr gerne, und ja, da hast du vollkommen recht. Unsere Mobilität kommt nicht ohne Energie aus, in den meisten Fällen wird das der Strom sein.

Wir haben schon früh erkannt, dass diese beiden Themen eng beieinander liegen und auch die Möglichkeiten der DLT und das Potenzial gesehen, beide Bedürfnisse der Menschen über eine Plattform befriedigen zu können.

Zusammen mit der Energy Web Foundation und 50 Hertz bieten wir eine Cross-Chain-Lösung an. So lässt sich die Hardware wie das E-Auto über Wallets mit Software verbinden. Das ist unser Part. Die Batteriehersteller bieten das andere Stück: die Möglichkeit für das bidirektionale Laden.

Das heißt eine Autobatterie lädt und verbraucht nicht nur Energie, sondern speichert diese auch und kann sie zurück in das Stromnetz führen.

Dieser Vorgang wird auch als Vehicle to Grid bezeichnet, also wenn sich Elektroautos und vor allem große Flotten von Unternehmen mit dem Ladesystem verbinden, um das Stromnetz auszubalancieren und somit grüne Stromnutzung zu flexibilisieren.

Dafür braucht es aber einen einheitlichen Zugang bzw. eine dezentrale Plattform wie die von bloXmove, denn am Ende kommen hier viele neue Parteien mit hinzu: Flottenanbieter, Stromanbieter, Netzanbieter sowie der Privathaushalt, die zu Prosumern werden.

Es geht hierbei vor allem um das Produkt “Flexibilität”. Während die Fahrzeuge von großen Flotten beispielsweise nachts einfach nur herumstehen, können wir diesen Strom in die Ladeinfrastruktur einspeisen.

Zu Zeiten, in denen somit der Bedarf an Strom sehr hoch ist, beispielsweise abends oder eher im Winter, werden weitere Stromquellen angezapft, um mit Peaks umgehen zu können.

Was ist bidirektionales Laden?

Bidirektionales Laden bedeutet, dass ein Elektroauto nicht nur elektrischen Strom bezieht und damit seine Batterie auflädt, sondern dass es auch Strom ins Netz einspeisen kann.

Das ist in der Regel nicht verbrauchter Strom, der im Akku gespeichert wurde.

Mit einem bidirektionalen Ladegerät wird dieser Strom wieder in Wechselstrom umgewandelt und kann damit ins Stromnetz zurückfließen.

Anwender können aber selbst entscheiden, wie viel Strom im Auto verbleibt und wie viel davon wieder den Weg zurück über die Steckdose ins Betreibernetz oder in die eigenen vier Wände fließen soll.

V2G steht für Vehicle to Grid und beschreibt den Weg von Strom im E-Auto zurück ins allgemeine Stromnetz. Das Laden erfolgt dabei in günstigeren Nebenverkehrszeiten, während idealerweise die Rückführung des Stroms zu höheren Spitzenzeiten erfolgt.

Blockchainwelt: Energie und Mobilität gehören also zusammen in der Zukunft, doch wie sieht es mit den anderen Industrien und Branchen aus?

Sophia: Wir koppeln Energie mit Mobilität und ermöglichen den großen Bereichen Konsum und Produktion, sich aktiv an der Energiewende zu beteiligen und gleichzeitig ihre Einnahmen zu steigern.

Dezentrale Systeme bieten genau die Voraussetzungen dafür, Strukturen mit so hoher Komplexität zu steuern. Das können zentrale Systeme meist nur mit heftigen Effizienzeinbußen.

Die Branchen wachsen jetzt strategisch zusammen und wenn dann noch der private Haushalt dazukommt und sich ein Device über die Wallet und DID mit der Infrastruktur verbindet, dann weitet sich die Sektorenkopplungen auch noch um den Prosumer aus.

Die Automatisierung und die direkte Sprache der einzelnen Endgeräte sind über DLT problemlos möglich, auch wenn im Rahmen des IoT Millionen solcher Geräte angeschlossen sind.

Unsere Plattform bietet die nahtlose und reibungslose Kommunikation für diese Geräte und bildet damit eine einzigartige Infrastruktur an, die überdies modular aufgebaut ist und mit entsprechenden Komponenten ausgestattet werden kann.

Was ist Sektorenkopplung?

Strom, Wärme und Mobilität wachsen zu einer effizienten Symbiose zusammen. Dabei bedarf es einer umfassenden Vernetzung aller Sektoren der Energiewirtschaft und der Industrie.

Daher spricht man hier auch von der Sektorenkopplung, bei der fossile Brennstoffe wie Gas, Kohle und Benzin ausgetauscht werden. Das Verknüpfen der Märkte und Netze bedarf das Speichern und Umwandeln von verschiedenen Energieformen.

Damit der Strom aus erneuerbaren Energien im entsprechenden Maße für die Mobilität oder die Wärmeversorgung genutzt werden kann, müssen die dominierenden Energieträger, allen voran Wind und Solar, den Weg in unser Energiesystem nahtlos schaffen.

Während das im Strombereich schon mit 42,1 % gut gelingt, ist das im Verkehrsbereich lediglich mit 5,6 % und im Wärmesektor nur mit 14,5 % der Fall.

Wenn Überproduktionen von Strom, beispielsweise aus der Industrie, den Sektoren Wärme und Verkehr zur Verfügung stehen würden, können die Unternehmen damit Fahrzeuge antreiben oder Gebäude beheizen.

Der Einsatz von erneuerbaren Energien über die Sektorenkopplung füllt die Wind- und Solar-bedingten Stromlücken und vertreibt effektiv fossile Kraftwerke. Dafür werden aber Lösungen zur Zwischen- und Langzeitspeicherung von Strom benötigt.

Diese Zwischenspeicher könnten im Rahmen von Power-to-Fleet auch der wachsende Bestand an Elektroautos sein. Und genau hier greift dann die Technologie von bloXmove mit ihrer dezentralen Plattform.

Blockchainwelt: Auch das Thema der Nachhaltigkeit und Green Energy wird von bloXmove dabei berücksichtigt. Wie sieht das genau aus und wie werden die Transaktionen abgewickelt?

Sophia: DLT weist nach, dass aus der Steckdose wirklich nur Ökostrom kommt, und zwar aufgrund der vorangegangenen Zertifizierung und dem lückenlosen Recording von Flotten ab km 0.

Wir helfen einerseits Unternehmen dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, denn wir können belegen, dass wirklich nur Strom aus erneuerbaren Energien verwendet wurde.

Die anfallenden Micro Payments wickeln wir über Token-Transaktionen ab. Das bedeutet, die Buchwerte des Accounts, der schuldet und der empfängt, werden in der Token-Welt sofort ausgeglichen, was auch Verzögerungen beim Geldtransfer, vor allem auch international, ausschließt.

Der Token befindet sich in einer Art Parallelwelt und dient der direkten Zahlung. Die Wallets untereinander verrechnen sich also automatisch den Verbrauch.

Erst am Ende eines vereinbarten Abrechnungszeitraums wird dann abgerechnet und die Token lassen sich in Fiat tauschen. Auch hier arbeitet bloXmove an der entsprechenden Lösung: IBAN to Ledger.

Es wird sich noch zeigen, wie der Token am Ende strukturell eingesetzt wird und ob neue Mobilitätspartner auf der Plattform gleich einen Token-Bestand in ihre neue Wallet laden.

Als zusätzlicher Anreiz sozusagen, denn jeder neue Partner übernimmt ja auch eine Node im Netzwerk und trägt damit zur kooperativen Struktur bei.

Wir müssen das Bild wegbekommen, dass ein Token gleich einem Coin und damit gleich Bitcoin ist. Und auch keine Münze im Sparschwein. Vom Mechanismus her sehe ich es eher wie im Casino, am Eingang gebe ich Fiat ab und bekomme die Jetons. Damit erhalte ich Zutritt zum Spielbetrieb und kann während der gesamten Dauer mit diesen Jetons alles spielen, was ich möchte. Am Ende tausche ich meine verbliebenen Jetons, am besten natürlich mit einem Gewinn, gegen Fiat ein und verlasse das Casino wieder. Token sind ein Wert, der digital abgebildet wurde, also eine Art digitaler Jeton.

Sophia Röder

CEO und Mitgründerin der Mobility Blockchain Plattform bloXmove

So kommst du an den bloXmove Token

Das geht am einfachsten über Uniswap ETH oder über Panswap für Binance. Beide dezentralen Krypto-Tauschplattformen sind über eine Bridge verknüpft, auch die dezentrale Metamask Wallet ist möglich.

BLXM ist ein Layer-2-Token, man “swapt” somit mittels des Ethereum-Tokens als auch des Binance-Tokens. Seit dem 23.11. ist BLXM auch auf Bitmart, einer zentralen Exchange, vertreten

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Blockchainwelt: Wie sieht eure Roadmap aus und was für Projekte stehen in der Zukunft an?

Sophia: Nun da ist zunächst der strategische Aufbau. Neben FLIXBUS, zwei Scooter- und Car-Sharing-Anbietern, die wir bereits offiziell als Partner begrüßen dürfen, sind weitere namhafte Unternehmen im Gespräch, über die wir zu einem späteren Zeitpunkt informieren.

Das erste und zweite Quartal des nächsten Jahres sollen ganz im Zeichen des Ökosystems stehen und dem damit verbundenen Onboarding geeigneter Mobilitätsanbieter und Stadtwerke.

Darüber hinaus gibt es zwei Ökosystem-Projekte in den Niederlanden und im Süden von Deutschland. In den Niederlanden kommen wir als Technologiepartner in ein bestehendes System und arbeiten mit dem Ministerium zusammen. Wir entwickeln gemeinsam ein Pilotprojekt.

Unsere dritte Produktklasse ist eine “Mobility Budget” Lösung. Diese adressiert den aktuellen Trend in der Mobilität für Firmen. Aktuell kennt man das Jahresabo für den ÖPNV sowie das Dienstfahrzeug für Vertrieb und Management. Bleiben aber noch mehrere 100 oder 1.000 Mitarbeitende.

Hier ist das aktuelle Thema Mobilitätsbudgets, die den Mitarbeitenden angeboten werden, um flexibel Mobilitätsalternativen zu nutzen. Gerade auch um ihr Home Office herum, wenn man gar nicht mehr so häufig zum Arbeitgeber oder Kunden fahren muss.

Der Dienstwagen war also gestern, Mobilitätsbudget heißt der neue Employee-Benefit. Hier pilotieren wir eine Lösung mit einem europäischen Flottenanbieter.

Außerdem möchten wir 2022 in den asiatischen Markt einsteigen und haben zunächst Kontakte nach China gemacht. Auch der Energie Use Case soll im nächsten Jahr weiter ausgebaut werden.

Über bloXmove

bloXmove ist eine B2B Mobility Blockchain Plattform, die Mobilitätsanbietern die Implementierung ihrer Angebote in eine globale Allianz ermöglicht. Über die Plattform können sie ihre jeweiligen Services anbieten und werden Teil eines Zusammenschlusses aus verschiedenen Anbietern.

Endanwender wiederum profitieren von einer nahtlosen Reisebuchung, bei der sie mit nur einer Anwendung unter anderem E-Scooter, Bahn und Taxi buchen können.

Die Software wurde über drei Jahre im Hause Daimler inkubiert und entwickelt sich nun im eigenständigen Start-up unter der Geschäftsleitung von Sophia Rödiger (CEO, ehem. Daimler), Harry Behrens (CTO, ehem. Daimler) und Bernd Hanisch (CFO, ehem. Athlon) weiter.

Zu den Investoren von bloXmove gehören u. a. Blockwall, F10 und Outlier Ventures. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz im TechHub Dublin und zudem eine operative Niederlassung in Bonn.

Autor
Autorin

Stefanie Herrnberger ist als freiberufliche Referentin und Redakteurin tätig. Ihre langjährige berufliche Erfahrung im Bereich der Industrie 4.0, Digitalisierung und Blockchain bieten ihr den perfekten Background, um über Anwendungsfälle der Distributed-Ledger-Technologie in der globalen Industrie und Wirtschaft zu berichten.

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