Binance.US ermöglicht nun den Kauf von Kryptowährungen per Debitkarte

Binance.US unterstützt neue Bezahlmethode

Nach der Inbetriebnahme von Binance.US am 24. September 2019 hat der Handelsplatz eine positive Entwicklung verzeichnet. Demnach liegt das tägliche Handelsvolumen bei nunmehr 15 Millionen US-Dollar. Außerdem hat das Unternehmen die Anzahl der handelbaren Währungen von sieben auf 24 erhöht. Um den Kunden einen weiteren Mehrwert zu bieten, führt Binance.US nun auch den Handel von Kryptowährungen durch die Nutzung von Debitkarten ein.

Einführung von Debitkarten soll das Wachstum stimulieren

Wie der US-Ableger von Binance, Binance.US, am 1. November 2019 mitteilte, können die Nutzer ab sofort Kryptowährungen durch den Einsatz von Debitkarten erwerben. Die entsprechenden Transaktionen können die Nutzer beim Kauf und Verkauf von Kryptowährungen veranlassen. Außerdem verfügt der Service über ein automatische Clearing und kann Überweisungen an einen Bankaccount veranlassen.

Des Weiteren teilte der Handelsplatz im Oktober dieses Jahres mit, dass die Einlagenfonds der Anleger dem FDIC-Versicherungsschutz unterliegen. Dementsprechend verwahrt die Krypto-Börse ihre US-Dollar-Einlagen auf verschiedenen Bankaccounts, welche den FDIC-Versicherungsschutz bieten. Folglich genießen die Kunden einen erhöhten Schutz durch die Versicherung der Einlagen – dieser wird durch das US-Finanzsystem gewährleistet.

Bisher ist der Service von Binance.US in 37 US-Bundesstaaten sowie in Puerto Rico verfügbar. Nichtsdestotrotz strebt das Unternehmen auch einen Markteintritt in den fehlenden US-Bundesstaaten an, um das eigene Geschäft zu expandieren.

„Dies ist nur der Anfang. Wir möchten, dass unser Marktplatz eine leicht zugängliche Bildungsplattform für all jene ist, die an dieser globalen Bewegung teilnehmen wollen.“ – Catherine Coley, CEO von Binance.US

Binance.US führt Debitkartenzahlungen ein
Binance.US führt Debitkartenzahlungen ein @Binance.us

Weitere Skalierung von Binance.US durch Erweiterungen geplant

Außerdem hat das Unternehmen im Oktober den Service „Automated Clearing House“ (ACH) angepasst. Dementsprechend können amerikanische Nutzer nun initial bis zu 5.000 US-Dollar nach der Registrierung durch die Nutzung von ACH transferieren. Anschließend unterstützt ACH Transaktionen mit einem Volumen von bis zu 30.000 US-Dollar. Sämtliche Ein- und Auszahlungen, die mithilfe von ACH abgewickelt werden, erfolgen ohne die Berechnung einer Gebühr. Dementsprechend profitieren US-Kunden von der Nutzung des US-Dollars.

„Krypto-Kompetenz bietet den Amerikanern die Möglichkeit, neue finanzielle Freiheiten in einem globalen Ökosystem zu erschließen. Binance.US freut sich, diese Möglichkeiten als Marktplatz zu fördern und somit die Ansprüche der US-Bürger zu erfüllen.“ – Catherine Coley, CEO von Binance.US

Laut Coley ist die Standardisierung von globalen Technologien ein Grundpfeiler des Geschäftsmodells der Plattform. Nur auf diese Weise könne den Kunden ein leicht zugänglicher Marktplatz mit einer breiten Palette an digitalen Assets und einem personalisierten Kundensupport geboten werden.

Außerdem sei der Handelsplatz nicht nur ein reiner Marktplatz zum Austausch von Vermögenswerten. Vielmehr handelt es sich um eine Plattform, welche die Nutzer dazu befähigt, einen vollumfänglichen Zugriff zum eigenen Vermögen zu erhalten.

Banken und Behörden kritisieren den Einsatz von Kredit- und Debitkarten zum Kauf von Kryptowährungen

In der Vergangenheit haben sich einige Banken und Behörden gegen Käufe von Digitalwährungen durch den Einsatz von Kredit- oder Debitkarten ausgesprochen. Folglich haben noch im Jahr 2018 einige Banken wie die Wells Fargo, Lloyds und Virgin Money den Kauf von Kryptowährungen mit den hauseigenen Karten untersagt.

Auch die argentinische Zentralbank hat den Bürgern den Kauf von Kryptowährungen durch die Nutzung der eigenen Kreditkarte untersagt. Ein entsprechendes Verbot nahm die Zentralbank in eine Mitteilung auf, die verschiedene Branchen betraf. Darin führte die argentinische Zentralbank aus, dass der Kauf von Bitcoin unter durch Nutzung dieser Zahlungsmethode verboten sei.

„Erwerb von Bitcoin und Kryptowährungen: Es ist verboten, BTC mit dieser Zahlungsmethode zu erwerben. Die einzige verbleibende Alternative für diese Investition besteht darin, Gelder von einem Bankkonto zu überweisen.“ – Statement der argentinische Zentralbank

Fazit: Die neue Zahlungsmethode erleichtert das Investment in Kryptowährungen bei Binance.US

Mit der Einführung von Debitkartenzahlungen kann Binance.US das Wachstum womöglich beschleunigen. Nachdem das Unternehmen bereits im vergangenen Monat ein rapides Wachstum aufwies, kann die neue Zahlungsmethode den Eintritt in den Krypto-Markt erleichtern. Vor allem die Anpassung von ACH sorgt für hohe Transaktionsvolumen aufseiten der Investoren.

Nichtsdestotrotz muss sich die Plattform auch mit der Kritik einiger Banken und Behörden auseinandersetzen. So haben beispielsweise die wichtige US-Bank Wells Fargo den Kauf von Kryptowährungen durch die eigenen Debit- und Kreditkarten reguliert. Weiterhin besteht die Gefahr, dass auch andere Banken diesen Schritt unternehmen und somit das potenzielle Wachstumspotenzial reduzieren.

Persönlich finde ich die Einführung von kartenbasierten Bezahlmethoden sehr wichtig, um langfristig in einem Wachstumsmarkt zu skalieren. Kunden suchen immer nach einfachen und schnellen Methoden, um Geld zu transferieren. Zusätzlich ermöglicht Binance.US mit ACH kostenlose Transaktionen und kann sich somit von der Konkurrenz differenzieren. Auch der die Einlagenversicherung gegenüber den Investoren ist als positiv zu erachten und könnte weitere Kunden ansprechen.

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