Uber plant den Einsatz von Bitcoin als Zahlungsmittel

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Das amerikanische Unternehmen Uber ist einer der größten Vermittlungsdienste aus dem Bereich der Personenbeförderung. Das Unternehmen aus San Francisco startete einst als Limousinenservice, bedient heute allerdings das gesamte Angebot von Fahrdienstleistungen. Der Erfolg machte Uber zu einem Unternehmen, welches jährlich einen zweistelligen Umsatz in Milliardenhöhe erzielt. Als Vermittler erhält Uber etwa 25 des jeweiligen Fahrtpreises. Und dieser Preis könnte sich aktuellen Meldungen zufolge zukünftig in Bitcoin (BTC) entrichten lassen. Wie Uber CEO Dara Khosrowshahi mitteilte, beschäftigt sich das Unternehmen mit der nach Marktkapitalisierung größten Kryptowährung. Damit könnte sich Uber in die Reihe der prominenten Unternehmen einreihen, die derzeit für Schlagzeilen rund um den Bitcoin sorgen.

Uber plant Bitcoin als Zahlungsmittel zu integrieren

In einem aktuellen Interview mit CNBC sagte Uber-Chef Dara Khosrowshahi, dass das Unternehmen Kryptowährungen als Zahlungsmittel für seine Dienste prüft. Konkret wertet Uber den Einsatz von Bitcoin als eine weitere Möglichkeit aus, mit denen die Kunden des Unternehmens die gebuchten Dienstleistungen bezahlen können. Khosrowshahi gab an, dass das Unternehmen bereits lokale Währungen akzeptiert und daher keinen Unterschied zu Kryptowährungen macht, sofern die Kunden diese Möglichkeit fordern. Und ganz offenbar gibt es eine entsprechende Nachfrage. Der langjährige CEO sagte, dass dies gut für das Geschäft des Fahrdienstvermittlers sei und auch die Fahrer und Kunden von digitalen Währungen profitieren können.

Dara Khosrowshahi ergänzte jedoch, dass Uber nicht – wie viele andere Unternehmen – Kryptowährungen zu einem Teil der eigenen Investmentstrategie machen wird. Das Unternehmen setze dabei generell nicht auf Risikogeschäfte. „Wir werden unser Geld sicher aufbewahren. Wir sind nicht im Spekulationsgeschäft.“, sagte der der 51-jährige Iraner. Für Uber ist der Bitcoin allerdings nicht nur ein Werbegag, was zudem gegen den seriösen Ansatz des Unternehmens sprechen würde. Vielmehr plant der Fahrdienstvermittler einen langfristigen Einsatz der von Satoshi Nakamoto entwickelten Kryptowährung. Noch ist allerdings unklar, ob der Bitcoin für alle Dienste von Uber vorgesehen ist, oder nur in Teilbereichen geplant ist. Zu Uber gehört neben dem Kerngeschäft auch die Essensauslieferung über UberEats.

In bester Gesellschaft: große Unternehmen beschäftigen sich mit Bitcoin und Co

Die Aussagen von Dara Khosrowshahi fügen sich nahtlos in die derzeitige Berichterstattung rund um den Bitcoin ein. Während die Bullen den Kurs in immer neue Höhen treiben, tauchen fast täglich Meldungen auf, dass sich große Unternehmen mit dem Bitcoin befassen oder sogar investieren. Bestes Beispiel ist Elon Musk, welcher über Tesla rund 1,5 Milliarden US-Dollar in Bitcoin auslagert. Als wäre das noch nicht genug, trieb Musk mit seinen Tweets auch den Kurs des DogeCoins in die Höhe. Auch der CFO des Kurznachrichtendienstes Twitter führte kürzlich mit CNBCs Squawk Box ein Interview über die führende Kryptowährung. Ned Segal, seines Zeichens verantwortlich für die Finanzen von Twitter, teilte mit, dass man prüfe, wie man Mitarbeiter oder Kunden bezahlen könnte, sofern diese den Bitcoin nutzen wollen.

Nach wie vor interessieren sich auch institutionelle Anleger für digitale Währungen. Grayscale kauft nach wie vor gigantische Mengen BTC, ETH und Co, um die Nachfrage nach seinen Krypto-Fonds zu decken. Auch der auf institutionelle Kunden ausgerichtete Finanzdienstleister BNY Mellon plant eine Lösung zu entwickeln, um digitale Assets zu verwahren und verwalten. Bereits in der Vergangenheit investierten Unternehmen, wie MicroStrategy und Square Inc., hohe Millionensummen in den Bitcoin. Infolge der aktuellen Entwicklungen erreichte der Kurs der digitalen Währung ein neues All Time High. Am 12. Februar 2021 erreichte der Preis einen neuen Rekordstand bei 48.745,73 US-Dollar laut Coinmarketcap.

Viele der Unternehmen befassen sich mit digitalen Währungen, da sie unter ihren Kunden eine steigende Nachfrage bemerkten. Einige Kunden oder auch Mitarbeiter möchten mit einer Kryptowährung bezahlt werden. Bitcoin und Co könnten demnach – ähnlich wie lokale Währungen, die bereits Teil der Zahlungsprozesse sind – zukünftig großflächig als Zahlungsmittel bereitstehen.

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Der Bitcoin im 3-Monats-Chart (Quelle)

Zusammenfassung: Uber beschäftigt sich mit dem Bitcoin

Als Vermittler von Fahrdiensten machte sich das amerikanische Unternehmen Uber einen Namen. Heute gehören unzählige Tochtergesellschaften mit verschiedenen Dienstleistungen zur Unternehmensstruktur von Uber. Wie nun bekannt wurde, plant das Unternehmen den Einsatz des Bitcoins als Zahlungsmittel. Dara Khosrowshahi, CEO von Uber, erklärte gegenüber CNBC, dass viele Kunden und Mitarbeiter Bezahlungen in Form der digitalen Währung wünschen. Aus Sicht des Unternehmens steht der Bitcoin auf einer Stufe mit lokalen Währungen, die bereits heute als Bezahlmöglichkeit zur Verfügung stehen. Die Meldung von Uber kommt zu einer Zeit, in der sich auch viele andere große Unternehmen mit digitalen Währungen befassen und investieren.

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