Public Mint – Digitale Fiat Blockchain

Public Mint Fiat Blockchain

Public Mint veröffentlicht Fiat Blockchain und ebnet damit den Weg für eine weitere Verbreitung der Blockchain-Technologie in der Finanzwelt. Was wäre, wenn Banken eigene tokenisierte Vermögenswerte erstellen könnten? Das würde bedeuten, dass man eine Art von elektronischer Stückelung von Finanz- und anderen Vermögenswerten mithilfe der Distributed-Ledger-Technologien durchführen kann. Diese “Stücke” wären handelbar und mit Security Token Offerings STO sogar in der Lage, Kapital für Unternehmen, Start-Ups sowie Blockchain-Entwickler einzusammeln.

Public Mint stellt erste Fiat Blockckhain vor

Was, wenn es diese Möglichkeit nun gibt und damit so etwas wie ein kleiner Meilenstein im zukünftigen DeFi-Sektor gelegt wurde? Public Mint hat gerade offiziell bekannt gegeben, dass es ein Tokenisierungstools für Fiat-Währungen entwickelt hat. Nach zwei Jahren Entwicklungszeit bietet die Fiat Blockchain auf Ethereum-Basis die Möglichkeit, Token-Fiat-Assets zu erstellen. Ein Meilenstein deshalb, weil damit eine weitere wichtige Adaption der Blockchain-Technologie in die Finanzinstitute gelungen ist.

Wenn auch derzeit nur in US-Dollar, so ist die Entwicklung der Plattform durchaus als Innovation zu bezeichnen. Die weltweite Echtzeitabwicklung der Public Mint Plattform sollen nach Angaben des Unternehmens bereits mehr als 200 Banken unterstützen, darunter auch IBM Asset Labs.

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Minted = tokenisiertes FIAT-Geld

Der Public Mint Mitbegründer Halsey Minor erklärte, dass Banken das Halten von Geldern ermöglicht wird, die dann „minted“, also tokenisiert bzw. geprägt werden können. Das erlaubt folglich den Finanzinstituten die Entwicklung und Nutzung von Anwendungen und Lösungen rund um das Geld. Dabei fließt jedoch zwischen den Banken zu keiner Zeit reales Geld. Neben Banken steht die Public Lösung aber auch Unternehmen und Einzelpersonen zur Verfügung.

Die Bewegungen von Fiat-Geldern zwischen Partnern ohne Bankkonto vereinfacht sich mit der Public Fiat Blockchain erheblich. Gleichzeitig ist diese Entwicklung ein Beitrag zur verstärkten globalen Nutzung von digitalen Vermögenswerten.

Sehr viel ist leider nicht bekannt über die Technologie von Public Mint. Lediglich so viel, dass es sich um eine Version von Hyperledger Besu handelt. Bei dieser wurde jedoch das Konsensverfahren abgeändert und als besondere Neuerung Fiat-Gebühren integriert. Diese fallen für Nutzer des Service von Public Mint an und sind in Fiat-Geld fällig.

Zielmarkt Start-Ups der DeFi-Branche

Es sind wohl vor allem die Start-Ups der DeFi-Branche, die Public Mint ansprechen will. Mit seiner Fiat Blockchain gibt es nun erstmals einen Weg, um digitale Assets nutzbar zu machen. Der Bedarf für diese Nutzung ist riesig und in vielen Ländern der EU sowie weltweit laufen bereits zahlreiche Forschungen zu diesem Thema. In Frankreich beispielsweise hat die Société Générale die Freigabe einer tokenisierten Anleihe bekannt gegeben. Im Pilotprojekt wurden zusammen mit 60 Start-Ups der DeFi-Branche die ersten Security Token auf einer öffentlichen Blockchain mittels Ethereum abgewickelt.

Zurück zu ersten kommerziellen Version von Public Mint. Und ihren Versuchen, das marode System der Geldbewegungen zwischen beteiligten Partnern zu rationalisieren. Dort, wo derzeit noch viel Zeit verstreicht, ehe der Zugang auf das Geld erfolgt, gibt es viel Potenzial und genau hier setzt Public Mint an.

Das derzeitige Währungssystem ist langsam, schwer zugänglich und obendrein auch sehr teuer. Geldbezogene Anwendungen können dafür sorgen, dass Blockchain-Entwickler leichteren Zugang zu den Bankdienstleistungen haben. Damit wäre es ihnen möglich, Verkaufs,- Personal- und Finanzapplikationen erstellen zu können.

Hyperledger Besu technologisches Framework

Die offene Architektur von Public Mint baut auf Hyperledger Besu auf und bildet den Geldfluss als eine Fiat-Ebene auf der Blockchain ab. Dem Public-Netzwerk sind nach Unternehmensangaben bereits mehr als 200 Banken angeschlossen. Unternehmen, Banken, aber auch Einzelpersonen können mit der Public Mint Lösung US-Dollar über Kreditkarte, per Überweisung und ACH-Transaktion transferieren. Dabei ist es unerheblich, ob die Partner der Transaktion über ein eigenes Bankkonto verfügen.

ACH-Zahlungen bieten die Möglichkeit der Geldüberweisung ohne eine elektronische Überweisung, Papierschecks, Bargeld oder Kreditkartennetzwerke. Diese Direktzahlungen auf ein Bankkonto sind derzeit nur in den USA verfügbar.

Die angeschlossenen Depotbanken von Fiat-Fonds sind sicher, versichert und reguliert. Die Vorteile der Blockchain-Technologie zeigen sich bei Public Mint vor allem in der Programmierbarkeit, der Echtzeit-Abwicklung und der Einhaltung von regionalen und globalen Vorschriften.

Was bietet Public Mint?

Schon bald soll die Fiat Blockchain nicht nur in Dollar verfügbar sein, sondern auch andere Währungen akzeptieren können.

Auf der Webseite von Public Mint finden sich unterschiedliche Angebote:

  1. Public Smart Services ist der Oberbegriff der Leistungen im Public Ökosystem.
  2. Public Pay erlaubt jedem Menschen, überall auf der Welt und rund um die Uhr, eine Fiat-Zahlung zu tätigen. Und das, ohne ein Bankkonto dafür besitzen zu müssen. Die dezentrale App ist ein E-Wallet, dass mit privaten Schlüsseln arbeitet. Derzeit gibt es noch keine Verbindung an iCloud oder Google Drive, das ist aber laut Webseite in Planung.
  3. Public Trade verbindet die Ökosysteme von Fiat-Geld und Tokenisierung und bietet einen transparenten Raum für den Echtzeit-Handel von Währungen, Kryptowährungen und Token.
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