Pentagon Kriegsspiel mit Bitcoin?

Gibt es wirklich ein Pentagon Kriegsspiel mit Bitcoin und was hat die Generation Z damit zu tun? Die Unruhen auf den Straßen haben sich etwas gelegt, doch noch immer steht Präsident Trump für die raue Ankündigung um den Einsatz des US-Militärs in der Kritik. Drohungen, mit denen er die Proteste gewaltsam unterdrücken wollte, die anlässlich des Todes von George Floyds stattfanden.

Pentagon Kriegsspiel mit Bitcoin?

Während einer Telefonkonferenz soll er die US-Gouverneure für ihre schwache Reaktion auf eben diese Proteste verspottet und erklärt haben, dass General Mark Milley als Vorsitzender der gemeinsamen Stabschefs dafür verantwortlich ist.

Nur kurze Zeit später gingen die Sicherheitskräfte mit Tränengas gegen Demonstranten und Geistliche vor, die am Lafayette Square friedlich demonstriert hatten. Nur, um anschließend ungestört ein Foto mit einer Bibel in der Hand für die Presse aufnehmen zu können.

Zu den friedlichen Demonstranten gehörte vor allem die Generation Z, bei der es sich um nach 1995 geborene Jugendliche und die Nachfolgegeneration der Generation Y handelt. Ihre 5 wichtigsten Werte sind der Studie „Junge Deutsche“ nach:

  • Gesundheit
  • Freiheit
  • Freundschaft
  • Familie
  • Gerechtigkeit

Ihre Lebensphase wird geprägt durch Leistungsdruck und Angst vor der Zukunft, aber auch durch zu wenig echte Kommunikation und zu viel Zeit mit dem Handy.

Offenbar macht genau diese Generation dem amerikanischen Präsidenten Trump weitaus mehr Angst, als er es bisher erkennen ließ. Und auch Kryptowährungen haben augenscheinlich das Potenzial einer ernsthaften Bedrohung der USA in sich.

Wie könnte es sonst anders zu erklären sein, dass offenbar Unterlagen aus einem Pentagon Kriegsspiel aufgetaucht sind, in der genau diese Gen Z den Aufstand gegen das bewährte System probt und dabei Geld von den Reichen nimmt, in Bitcoin eintauscht und ganz à la „Robin Hood“ an die Armen verschenkt?

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Diente Fortnite als Vorlage für Pentagon Kriegsspiel?

Die wichtigsten Vorbilder der Generation Z sind neben den eigenen Eltern vor allem Visionäre wie Elon Musk und Influencer aus Instagram und Co. Ihre Lieblingsbeschäftigung, geht es nach Gesellschaftsforschern, ist Fortnite. Ein episches Spiel, bei dem es die Modi für „Rette die Welt“ und „Battle Royal“ gibt. Ein virtuelles Spiel, bei dem es um Superhelden, Zeitreisen, Teleportation und Mittelalter-Motive geht. Und um Zukunftsszenarien, steuerbare Kampfroboter und Agenten, auf der Suche nach der Wahrheit.

Parallelen lassen sich schnell in dem vom Pentagon entwickelten militärischen Szenario JLASS 2018 erkennen, auf dem das neue Kriegsspiel der Cyberwelt basieren soll. Die unzufriedene Generation Z ist in diesem aufgewühlt von den Anschlägen des 11. Septembers, unzufrieden mit ihren Beschäftigungsmöglichkeiten und psychisch gekennzeichnet von der großen Rezession. Sie haben bereits die Hoffnung auf ein gutes Leben aufgegeben.

Viele sehen sich mit Schulden aus der College-Zeit überfordert. Das Berufsleben und seine Möglichkeiten entspricht weitestgehend nicht ihren Vorstellungen. Sie suchen nach Unabhängigkeit und fairen Chancen. An die Systeme im Staat glauben sie schon lange nicht mehr und sind trotz ihrer technologischen Kompetenz auf Suche nach persönlichem Kontakt. Sie wollen Antworten, auf das aus ihrer Sicht kapitalistische System, das sie nur ausbeutet.

Das Kriegsspiel des Pentagons befasst sich mit der nahen Zukunft bis ins Jahr 2028 hinein und zeigt eine aufgewühlte Generation, die geprägt ist von großer Unruhe und Unsicherheiten.

Es lebe die Generation Z und der Bitcoin

Ihrer Weltanschauung wird mit der bitteren Realität konfrontiert und sie sehen sich häufig als Akteure des sozialen Wandels. Sie wollen die Welt voranbringen und beginnen Anfang 2025 eine Protestbewegung, die zunächst in Seattle startet und von da aus New York erreicht, bis sie schließlich in Washington D.C, Los Angeles, Las Vegas und Austin ankommt.

Die „Zebellion“ so das vom Magazin „The Intercept“ veröffentlichte zweiseitige Skript aus diesem Pentagon Kriegsspiel weiter, ist nur ein Teil von mehreren Szenarien. In JLASS 2018 finden sich auch Szenen mit militanten Islamisten in Afrika, genauso wie mit antikapitalistischen Extremisten und ISIS-Nachfolgern.

Entwickelt haben das Kriegsspiel der Quelle zufolge Studenten der Fakultäten an verschiedenen US-Militär-Akademien. Dort wo angehende Generäle und Admiräle ausgebildet und auf den Ernst des (Militär-)Lebens vorbereitet werden. Genau da, so scheint es, macht man sich Sorgen um die Generation Z. Und als i-Tüpfelchen obendrauf, nimmt die Meute rebellierender Bürger, auch noch den Bitcoin ins Geschehen auf.

Pentagon Bitcoin Kriegsspiel 2

 

Robin Hood – Umverteilung von Reichtum mit Bitcoin

Die Generation, die am wenigsten an den „amerikanischen Traum“ glaubt. Und davon überzeugt ist, dass sie vom System manipuliert werden. Genau diese Generation will Ungerechtigkeiten sowie Korruption aufdecken und startet eine globale Cyberkampagne, so das Skript weiter.

Und im Rahmen dieser, versuchen sich die Anführer im Darknet und holen sich hier Zugriff auf sogenannte Malware, mit denen Gelder von Unternehmen und Finanzinstituten abgezweigt werden können. Die Gewinne werden anschließend anonym in Bitcoin umgewandelt und an aus ihrer Sicht „würdige“ Empfänger ausbezahlt.

Zuletzt enthält das zweiseitige Skript noch den Hinweis, dass ihre „Robin Hood“-artige Umverteilung von Wohlstand dank kryptografischer Verschlüsselungen den Finanzbehörden für immer und ewig verborgen bleibt. Und ihre Aktionen letztendlich nur gerechtfertigt sind, da sie ihre Ziele auf den Ergebnissen einer Befragung unter Netzwerk-Teilnehmern basieren lassen.

Der Aufstand der Gen Z und ihrer „Zebellion“ ist dabei nicht nur auf die USA beschränkt, sondern zieht sich wie ein schwarzer Schleier über ganz Europa hinweg, bis in die Städte Afrikas, Asiens und den Nahen Osten. Es folgt eine Aufzählung von Städten wie Sankt Petersburg, Istanbul, Dubai, Tunis, Seoul, Rio de Janeiro. Kein Wort übrigens von der Europäischen Union und schon gar nicht von Deutschland. Stattdessen geht es weiter mit Mexiko City, Panama City, Bogota und Havanna.

Pentagon Dokumente nur eine Fälschung?

Nach derart schwerer Kost bleibt nur noch der Blick auf die Realität. Während sich einige Berichterstatter auf die angeblichen Pentagon Kriegsspiel-Dokumente rund um JLASS gestürzt haben, ist dem aufmerksamen Leser nicht entgangen, dass die Überschrift auf dem gescannten und fotografierten „Original-Dokument“ Notional anstatt National lautet.

Bei Intercept handelt es sich um die Enthüllungsplattform, die die Unterlagen von Edward Snowden weiter aufarbeiten will. Sie wurde von den Journalisten gegründet, denen der Whistleblower die geheimen NSA Dokumente übergeben hat.

Ist das am Ende alles nur ein Fake? Wer kann das schon genau sagen, aber fest steht: Der Bitcoin freut sich über erneute mediale Aufmerksamkeit!

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