Verkauf von nicht registrierten Wertpapieren: SEC zeigt Gemini an

SEC Gemini

Das Wichtigste in Kürze

  • Angeblicher Verkauf von nicht registrierten Wertpapieren: SEC verklagt Gemini
  • Für Tyler Winklevoss ist es ein kontraproduktives Verhalten
  • Earn-Programm wurde 17 Monate lang mit der SEC diskutiert

SEC verklagt Gemini

Im Streit zwischen Gemini und Genesis ist eine dritte Partei aufgetaucht, nämlich keine geringere als die SEC, die eine Klage gegen die Börsen wegen des angeblichen Verkaufs nicht registrierter Wertpapiere eingereicht hat.

Dies wurde vom SEC-Vorsitzenden Gary Gensler bekannt gegeben, der in einem Tweet erklärte, dass er Genesis und Gemini wegen des unregistrierten Angebots und Verkaufs von Wertpapieren von Krypto-Assets durch Gemini Earn anklagte.

Zudem wies Gensler darauf hin, dass Krypto-Broker sich Wertpapiergesetze halten müssen. Dies schütz die Anleger und fördere das Vertrauen in die Märkte. Dies sei nicht fakultativ, sondern Gesetz.

Kurz gesagt, wieder einmal stürzt sich die SEC kopfüber in die Beschwerde einer Börse über den Verkauf nicht registrierter Wertpapiere, da der Streit mit Ripple auf seine Endphase zusteuert.

SEC-Anklage: Gemini hält sich nicht an das Gesetz

Camerons Zwillingsbruder, Tyler Winklevoss, meldete sich in einer Reihe von Tweets zu der Klage der US-Aufsichtsbehörde ebenfalls zu Wort.

Er erklärte, er sei enttäuscht, dass die SEC sich entschlossen habe, heute eine Klage einzureichen, da Gemini und andere Gläubiger hart daran arbeiten, ihre Gelder wiederzuerlangen.

Tyler Winklevoss fügte hinzu, dass dieses Vorgehen der SEC „nichts dazu beiträgt, unsere Bemühungen voranzutreiben und den Earn-Nutzern zu helfen, ihr Vermögen wiederzuerlangen“.

Vielmehr stellt das Ganz ein völlig kontraproduktives Verhalten dar.

Offensichtlich sieht Gensler die Dinge anders, und die Klage gegen Gemini soll zeigen, wie Kryptowährungsplattformen und -börsen sich den US-Wertpapiergesetzen unterwerfen und diese einhalten müssen.

Auch Gurbir Grewal, Direktor der Durchsetzungsabteilung der SEC, schloss sich den Ausführungen Genslers an und erläuterte:

Die Aussetzung des Genesis-Programms unterstreicht die Notwendigkeit für diese Plattformen, die Bundesgesetze für Wertpapiere einzuhalten.

Tyler Winklevoss’ Version

Die Version von Tyler Winklevoss ist jedoch eine andere. Im zweiten Teil seines Tweets erklärt der Gemini-Mitbegründer, dass das Gemini Earn-Programm von der NYDFS reguliert wird.

Zudem diskutiert Gemini seit mehr als 17 Monaten mit der SEC über das Earn-Programm.

In diesen anderthalb Jahren hat die Aufsichtsbehörde „nie die Aussicht auf eine Vollstreckungsmaßnahme geäußert“, sondern trotz all dieser Gespräche hat sich die SEC „dafür entschieden, ihre Klage der Presse anzukündigen, bevor sie uns informiert hat“.

Für Winklevoss ist dies bedauerlich, da es „nicht dazu beiträgt, die Sache von 340.000 Earn-Nutzern und anderen Gläubigern voranzubringen“.


Schließlich sagt Winklevoss, dass sie sich gegen diese Klage verteidigen, während sie die Wiederherstellungsarbeit, die Gemini leistet, fortsetzen.

Zur Frage der Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften erklärt Tyler Winklevoss unverblümt:

Gemini hat immer hart daran gearbeitet, alle einschlägigen Gesetze und Vorschriften einzuhalten. Anderslautende Annahmen werden durch die Fakten nicht gestützt.

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Autor & Editor

Mathias ist Krypto-Enthusiast seit 2017. Begonnen hat die Krypto-Reise mit Airdrops verschiedenster Projekte. Peu à peu tauchte Mathias immer tiefer in die Thematik rund um Kryptowährungen und die Blockchain ein. Seit April 2020 ist Mathias fester Bestandteil des Blockchainwelt-Teams und konnte im Laufe der Jahre eine weitreichende Expertise in den Bereichen Krypto-News, Blockchain-Technologie sowie Hintergründe zu einer Vielzahl von Krypto-Projekten erlangen. Er liebt es, über die verschiedenen Projekte zu recherchieren und zu schreiben. Dass BTC, ETH & Co. die Zukunft gehört, steht für ihn außer Frage. Absolutes Lieblingsprojekt: XYO

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