Unternehmen wachsen stärker als Bitcoin

Bitcoin und Kursdiagramm verschwommen

2020 wuchs Bitcoin wie keine andere Wertanlage der gesamten Erde. Im Jahr 2021 hat sich das geändert. Einige Unternehmen wachsen im vergangenen Jahr stärker als der Bitcoin.

Bitcoin wächst 2021 um 60 %

Der Bitcoin legte im letzten Jahr keine schwachbrüstige Leistung hin. Der Kurs stieg immerhin um 60 Prozent. Dennoch haben es drei Unternehmen geschafft, den Bitcoin in dieser Kategorie zu schlagen.

Bezieht man die ersten Tage des neuen Jahres mit ein, sind es sogar ganze sechs Unternehmen, die einen größeren Kursgewinn verzeichneten. Zugegeben, zumindest eines dieser Unternehmen kann sein enormes Wachstum selbst hauptsächlich auf den Bitcoin zurückführen.

Dabei handelt es sich um Nvidia. Der Hersteller von Grafikkarten hat genau wie der Bitcoin seit 2017 eine extreme Preisexplosion hingelegt. Dieser Zusammenhang kommt nicht von ungefähr.

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Denn zum Bitcoin Mining sind leistungsstarke Prozessoren notwendig. Neben dedizierten ASIC-Minern haben sich dafür auch Grafikkarten durchgesetzt. Nicht nur Nvidia merkt man den Mining-Boom an. Auch AMD profitiert davon. Durch die enorme Nachfrage sind Grafikkarten inzwischen kostbare Mangelware.

Chart NVIDIA AMD Vergleich yCharts
Der Kurs von Nvidia in Violett gegen AMD in Orange Quelle: YCharts

Im direkten Vergleich zieht Nvidia jedoch locker davon. Beide Firmen verfügen gegenüber dem Bitcoin über einen entscheidenden Vorteil. Auch ohne Bitcoin sind die Grafikprozessoren gefragt. Schließlich lassen sie sich auch für das Schürfen weiterer Kryptos verwenden. Bislang auch für Ethereum. Künftig soll sich das jedoch ändern.

Alphabet, GameStop und Nvidia lassen Bitcoin im Regen stehen

Ausgerechnet der Web2-Gigant Alphabet als Mutterkonzern von Google überholte den Bitcoin 2021. Mit seiner Alphabet A-Aktie, die unter dem Ticker GOOGL firmiert, legte Alphabet ein Wachstum von 68 Prozent hin.

Schuld daran sind die stark wachsenden Werbeeinnahmen auf verschiedenen Plattformen. Auch YouTube schaffte einen Zugewinn.

GameStop sorgte zu Beginn des Jahres 2021 für Wirbel. Das Unternehmen verkauft Videospiele ganz klassisch in Ladengeschäften. Durch die Findigkeit einiger kleiner Investoren entwickelte sich ein riesiger Coup.

Der Hedgefonds Melvin Capital tätigte massenhaft Leerverkäufe. Das fiel den Aktien-Enthusiasten der Reddit Gruppe Wallstreetbets auf. Sie verbindet nicht nur der Hass auf verheerende Großinvestoren, sondern auch das Interesse am persönlichen Gewinn.

So forderte die Gruppe ihre Leser auf, Aktien von GameStop zu kaufen. Einerseits kann dadurch das Ausbluten von GameStop zum Gewinn von Melvin Capital verhindert werden, andererseits erleidet der Hedgefonds einen großen Schaden.

Die Nutznießer dieses Schadens sind all diejenigen, von denen Melvin Capital die Aktien zurückkaufen muss. Der Preis einer GameStop-Aktie sprang von 20 US-Dollar auf 150 US-Dollar zum Ende des Jahres.

Was ist ein Leerverkauf?

Leerverkauf nennt man den Verkauf von ausgeliehenen Waren. In diesem Fall handelt es sich um Aktien. Da Melvin Capital die verkauften Aktien bloß geliehen hatte, müssen sie zum Fälligkeitsdatum zurückgekauft werden, um sie dem Eigentümer zurückzugeben.

Bei Leerverkäufen wird darauf spekuliert, die Aktie später zu einem niedrigeren Preis wieder kaufen zu können. Stattdessen musste Melvin Capital die Aktien zum höheren Kurs zurückkaufen und machte dadurch Verluste.

Bitcoin bislang schwach im neuen Jahr

Durch den schwachen Kurs des Bitcoin im neuen Jahr haben es drei weitere Unternehmen geschafft, den Bitcoin in den letzten zwölf Monaten zu überholen. In diesem Zeitraum gewann der Bitcoin gerade mal 40 Prozent an Wert.

Tesla gewann 64 Prozent, Microsoft schaffte ein Wachstum von 54 Prozent und Apple schlägt den Bitcoin knapp mit 41 Prozent.

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Lennard ist ein überzeugter Krypto-Enthusiast. Als Freund der Selbstbestimmung begreift er Kryptowährungen als hohes Gut. Seine Begeisterung gilt vor allem den vertraulichen Kryptos.

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