Russland: Ministerpräs. Mischustin fordert Integration von Bitcoin

Gehisste Fahne Russlands

Die von westlichen Staaten gegen Russland verhängten Wirtschaftssanktionen zwangen das größte Land der Erde zu einem Umdenken. Um die eigene Wirtschaft zu schützen, müssen drastische Maßnahmen ergriffen werden. Schnell zeichnete sich ab, dass Privatpersonen Investitionen in Kryptowährungen tätigten, um sich vor Verlusten zu schützen.

Der russische Staat will diesem Vorbild nun folgen. Ministerpräsident Michail Mischustin fordert sogar die Integration des Bitcoin in die russische Wirtschaft.

Russland soll Krypto in die Wirtschaft integrieren

Michael Mischustin, Ministerpräsident von Russland, forderte in einer Rede vor der Föderationsversammlung am 25. März die Integration digitaler Wertanlagen in die russische Wirtschaft.

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Der ausschlaggebende Grund für die Forderung ist der schwere Schaden, den die russische Wirtschaft durch westliche Sanktionen erlitt. Viele Zahlungsnetzwerke wie SWIFT, Visa und Mastercard schließen russische Teilnehmer von internationalen Zahlungen aus.

Russland versucht, diese Sperren durch die Implementierung alternativer Netzwerke zu umgehen und greift dabei auf das chinesische UnionPay zurück. Abgesehen davon, dass auch dort die gleiche Zensur potenziell möglich wäre, fordert Mischustin die Verwendung von Kryptowährungen, um insbesondere international zugänglicher zu werden.

Russische Zentralbank soll Risiken von Kryptowährungen einschätzen

Obwohl Mischustin eine detaillierte Erklärung den Berichten zufolge nicht abgab, klingt seine Forderung stark nach der Verwendung von Kryptowährungen als Zahlungsmittel. Denkbar wäre also eine künftige Massenadoption von Kryptowährungen in Russland.

Um Risiken durch solche Maßnahmen zu vermeiden, fordert er jedoch eine fachgerechte Einschätzung seitens der russischen Zentralbank.

Zweifellos können solche Fragen nur gemeinsam mit der Zentralbank geklärt werden, um die Risiken zu bewerten, die Kryptowährungen für den Geldkreislauf in Russland darstellen.

Zudem soll Russland weitere Schritte unternehmen, um die Regulierung des Krypto-Minings in Russland zu erreichen und das Land so zu einem attraktiven Standort für Bitcoin-Farmen zu machen.

Viele Mining-Unternehmen sind nach wachsender Kritik in Kasachstan erneut auf der Suche nach einer neuen Heimat. Einige davon schifften ihre Anlagen bereits in die USA.

Diese Forderung nimmt Bezug auf eine Aussage Putins aus dem Januar. Damals sprach der Präsident davon, dass Russland ein Umfeld erschaffen könne, das den Minern freundlich gesinnt sei. Die richtigen Konditionen zum Mining herrschen im Land.

Leider versucht Mischustin die eigentliche Idee von Kryptowährungen zu verfälschen. Alle Transaktionen sollen über die russische Zentralbank abgewickelt werden. Halter von Kryptowährungen sollen identifiziert und Investoren in qualifizierte und unqualifizierte Personen unterteilt werden.

Die russische Zentralbank steht den Kryptos noch feindlicher gegenüber und veranlasste erst im September ein neues Gesetz, welches das Verbot von Kryptowährungen vorsieht.

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Lennard ist ein überzeugter Krypto-Enthusiast. Als Freund der Selbstbestimmung begreift er Kryptowährungen als hohes Gut. Seine Begeisterung gilt vor allem den vertraulichen Kryptos.

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