Google Cloud Web3 Team wächst rasant

Berichten zufolge baut Google Cloud sein Web3-Team weiter aus, das sich auf die Bereitstellung von Blockchain-Diensten für Unternehmen konzentriert. Die Tools von Google funktionieren in anderen Computerumgebungen als die von Amazon Web Services.

Google Cloud Web3

Google Cloud Web3 Team wächst aufgrund großer Nachfrage

Laut CNBC bestätigte VP Amit Zavery, dass die im Januar neu gegründete interne Abteilung Google Cloud Web3 rasant wächst. Die Abteilung konzentriert sich auf Services für Unternehmenskunden und unterstützt diese bei Blockchain-Projekten.

Angestrebt wird ein vollständiges System, das andere Unternehmen einsetzen können, um Blockchain-Daten für Menschen leichter zugänglich zu machen. Und gleichzeitig ist es in der Lage, den Prozess für Aufbau und Betrieb von Knoten zur Validierung und Aufzeichnung von Transaktionen zu vereinfachen.

Bereits im Januar dieses Jahres gab das Unternehmen bekannt, dass sich das Google Cloud Web3 Team mit der Entwicklung von Dienstleistungen für Businesskunden beschäftigt, die die Blockchain-Technologie nutzen möchten. Jetzt sucht das Google Cloud Web3 Team personelle Verstärkung, denn es wächst rasant.

Google will keine Kryptowährungen verwahren

Die Cloud-Plattform zielt darauf ab, die erste Wahl für Entwickler zu werden, die Anwendungen für das Web3 entwickeln wollen.

Zavery sagt, dass das Web3 ein Markt mit enormem Potenzial sei und Kunden sich stärkere Unterstützung wünschen.

Die Themen sind vor allem Web3 und Kryptowährungen, wobei Zavery in einer Erklärung gegenüber CNBC klarmachte, dass man keine Kryptoverwahrstelle sein wolle.

Es gehe vielmehr darum, Unternehmen den Zugang zur Blockchain-Technologie zu ermöglichen.

Während die Welt noch am Anfang von Web3 steht, ist es ein Markt, der bereits ein enormes Potenzial zeigt, da viele Kunden uns bitten, unsere Unterstützung für Web3- und Krypto-bezogene Technologien zu verstärken.

Amit Zavery

VP Google Cloud Web3

Google Cloud Services abgeschlagen

Die Abteilung stellt Unternehmen Blockchain-as-a-Service bereit und ermöglicht den Benutzern damit, durch Daten zu navigieren oder Knoten auf der Blockchain auszuführen.

Andere Anbieter wie Alibaba oder Amazon bieten ihren Kunden bereits diese Leistungen an. Google Cloud Web3 soll mit ihnen aufschließen und wichtige Marktanteile in der Cloud-Infrastruktur sichern.

Ruth Porat, CFO von Alphabet, sagte letzte Woche, dass das schnellste Wachstum der Mitarbeiterzahl in der Cloud-Sparte zu verzeichnen sei.

Bisher hinkt Google hinterher, aber das Geschäft wächst schneller als die Kernsparte der Werbung. Das Unternehmen will Unternehmen jetzt verstärkt die Technologien bieten, um Web3 in ihre aktuellen Geschäfte und Prozesse nutzen zu können.

Was bietet Google Cloud Web3?

Eine bessere Verwaltung von Blockchain-Knoten und Software zur Durchsuchung von Blockchain-Daten in Anwendungen von Drittanbietern sind die wesentlichen Leistungen, die Kunden von Google Cloud Web3 erhalten.

Allgemein formuliert, sollen sich Entwickler zur Erstellung ihrer eigenen Web3-Software über das Backend anmelden und ihre Entwicklungen von dort aus vorantreiben.

Es gab schon im Januar Ankündigungen für ein Digital Assets Teams, dass nach Möglichkeiten für Kunden suchen sollte, Kryptozahlungen zu tätigen. Dafür gab es Kooperationen unter anderem mit EOS, Ontology, Chainlink, Theta, Hedera und der Flow Blockchain von Dapper Labs.

In der Regel dient Google Cloud als Knotenoperator, beteiligt sich an der Blockchain-Governance oder bietet Möglichkeiten zum Umgang mit Daten.

Seit 2018 verwaltet Google Cloud aber auch unabhängig die Datensätze von Kryptotransaktionen für Blockchains wie Bitcoin oder Ethereum. Hier findet ihr den Link zum Bitcoin kaufen.

Im Mai 2021 fügte Google Cloud die Unterstützung für Polygon (MATIC)-Datasets zu seinem BigQuerey-Dienst hinzu.

Was ist Web3?

Das Web3 beschreibt eine Vision, bei der eine Reihe von dezentralen und Peer-to-Peer-Systemen die nächste Generation des Internets bilden werden.

Die Philosophie kritisiert den aktuellen Zustand, bei dem große Konzerne und Meta-Plattformen das Internet kontrollieren.

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Autorin

Stefanie Herrnberger ist als freiberufliche Referentin und Redakteurin tätig. Ihre langjährige berufliche Erfahrung im Bereich der Industrie 4.0, Digitalisierung und Blockchain bieten ihr den perfekten Background, um über Anwendungsfälle der Distributed-Ledger-Technologie in der globalen Industrie und Wirtschaft zu berichten.

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