Bitcoin-Kurs fällt auf 60.000 US-Dollar: Wo endet die Korrektur?

Das Wichtigste in Kürze
- Der Bitcoin-Kurs verzeichnet weiter massive Verluste. In den heutigen Morgenstunden erreichte die Kryptowährung ein Tief bei rund 60.000 US-Dollar.
- Finanzexperte Pius Sprenger erwartet bei 60.000 US-Dollar eine erfolgreiche Bodenbildung. Bisher hielt der Widerstand wie vorausgesagt stand.
- Zum Redaktionsschluss notiert BTC bei 65.820 US-Dollar. CoinGecko-Gründer Bobby Ong befürchtet im Extremfall ein Tief bei 38.000 US-Dollar.
Bitcoin-Kurs fällt auf 60.000 US-Dollar: Marktsentiment erreicht historisches Tief
BTC setzt seine enormen Verluste weiter fort. Der Bitcoin-Kurs begann seine Talfahrt am 28. Januar. Seither sank die größte Kryptowährung deutlich unter eine Schwelle von 90.000 US-Dollar, bei der sie bis dahin notiert hatte.
Gegen 1:25 Uhr deutscher Zeit erreichte BTC heute ein neues regionales Tief bei 60.074 US-Dollar. Seit dem Allzeithoch bei 126.200 US-Dollar im Oktober verlor der Bitcoin inzwischen 48 Prozent seines Marktwerts.
Allein über die letzten Tage verzeichnete er Verluste in Höhe von 20,33 Prozent, wie Aufzeichnungen von CoinMarketCap zeigen. Einen Marktwert von rund 60.000 US-Dollar hatte die digitale Anlage zuletzt im Oktober 2024.
Diese Schwelle sorgte in den Morgenstunden heute für einen Abpraller. Zum Redaktionsschluss notiert BTC bereits wieder bei 65.820 US-Dollar. Ob das negative Sentiment, das die massiven Verluste verursachte, bereits gebannt ist, bleibt fraglich.
Laut CMC Crypto Fear & Greed Index befindet sich die Stimmungslage bereits sehr nah an ihrem möglichen Tiefpunkt. Der Index attestiert dem Marktsentiment nur noch 5 von 100 Punkten. Somit befindet sich der Markt in extremer Angst.
Es ist der tiefste Pessimismus, den CMC seit dem Start des Index im Sommer 2023 je aufzeichnen konnte. Bislang lag der tiefste Wert des Fear & Greed Index bei zehn Punkten. Dieser stammte aus dem November 2025.
Bereits am Dienstag berichtete Blockchainwelt über den Crash des Kryptomarktes und beleuchtete die Hintergründe. Mehrere Elemente kommen hier zusammen. Etwa die Nominierung eines neuen FED-Chefs durch den US-Präsidenten Donald Trump, die Verluste der Tech-Aktien oder Abverkäufe durch Großinvestoren.
Wo endet die Korrektur des Bitcoin-Kurses?
Der ehemalige Investmentbanker Pius Sprenger veröffentlichte gestern Nachmittag eine Prognose für den Bitcoin-Kurs. BTC werde nicht unter 60.000 US-Dollar sinken, meint der Finanzexperte.
“Ich habe das Power Law auf die 52-Wochen-Tiefs von Bitcoin angewandt und berechnet, das der Preis nicht unter 60.000 US-Dollar fallen sollte”, schrieb Sprenger in seinem X-Beitrag.
Ich habe das Power Law auf die 52-Wochen-Tiefs von Bitcoin angewandt und berechnet, das der Preis nicht unter $60k fallen sollte.
Falls doch, halte ich es mit Christian Morgenstern: „Es kann nicht sein, was nicht sein darf.“ pic.twitter.com/9NANKnDG10
— Pius the Banker (@PiusSprenger) February 5, 2026
Nur wenige Stunden später konnte sich seine Theorie bereits bewahrheiten. Seither wurde die 60.000-Dollar-Schwelle bereits getestet und hielt stand.
Am Sonntag hatte CoinGecko-Gründer Bobby Ong bereits eine eigene Prognose veröffentlicht. Darin stellte er die Vermutung auf, dass BTC entweder über 70.000 US-Dollar verbleiben werde oder Verluste bis zu einem Tief von 38.000 US-Dollar hinnehmen müsste.
Die Kryptowährung würde sich in diesem Extremfall ganze 70 Prozent von ihrem Allzeithoch entfernen – historisch gesehen ein normaler Ausschlag. Wenige Tage nach Ongs Einschätzung sank die digitale Anlage unter 70.000 US-Dollar.

