„Bitcoin ist im Angebot“ – Michael Saylor empfiehlt Nachkauf

Das Wichtigste in Kürze

  • Bitcoin-Maximalist Michael Saylor empfiehlt Anlegern, Bitcoin im aktuellen Preisbereich zu kaufen. Über die nächsten zehn Jahre werde die Kryptowährung den Einstieg vieler Institutionen erleben, die den Kurs in die Höhe treiben.
  • Auch standhafte Krypto-Gegner wie Vanguard werden sich einst BTC und Co. öffnen, prognostiziert Saylor. Bis diese ein Investment empfehlen, werde die digitale Anlage bereits bei 10 Millionen US-Dollar notieren.
  • Der Strategy-Gründer könnte wissen, wovon er spricht. Bis zu seinem Sinneswandel im Jahr 2020 machte sich der 60-jährige US-Amerikaner über den Bitcoin lustig.

„Bitcoin ist im Angebot“ – Michael Saylor empfiehlt Nachkauf

Strategy-Gründer und Bitcoin-Maximalist Michael Saylor machte erneut seinen euphorischen Standpunkt gegenüber der größten Kryptowährung deutlich. Auf der Konferenz Money 20/20 stand der US-Amerikaner in einem Interview Rede und Antwort.

Saylor sprach über sein liebstes Thema: den Bitcoin. So erklärte er unter anderem die Investmentstrategie seines Unternehmens Strategy (ehemals MicroStrategy), dessen Konzept mittlerweile von etlichen Unternehmen weltweit nachgeahmt wird.

Privatanlegern gab er einige Tipps mit auf den Weg. Diese sollten günstige Chancen ergreifen, solange sie noch verfügbar sind. Aktuell sei der Bitcoin stark unterbewertet. Die institutionelle Nutzung schreite stetig voran und werde den Marktwert eines Tages explodieren lassen.

Von den öffentlichen Aussagen der Institutionen dürfe man sich nicht verwirren lassen. Einst werde sogar Vanguard – ein bisher standhafter, kryptofeindlicher Vermögensverwalter – in Bitcoin und die Strategy-Aktie (MSTR) investieren.

“Vanguard wird meine Aktie zunächst versehentlich halten. Dann werden sie euch diese widerwillig verkaufen. Dann werden sie eine Allokation von einem Prozent vornehmen und schließlich geben sie zu, dass sie ein gutes [Investment] ist”, prognostiziert Saylor.

Die MSTR-Aktie gilt mittlerweile vor allem als Bitcoin-Proxy-Investment. Zwar arbeitet Strategy weiterhin als Softwareentwickler, mit BTC im Wert von 70 Milliarden US-Dollar spekulieren Anleger aber hauptsächlich auf die angelegte Kryptowährung.

“Bitcoin ist gerade im Angebot – um 99 Prozent reduziert”, argumentiert Saylor. Den aktuellen Kurs von rund 109.000 US-Dollar hält er nicht für angemessen. Für Anleger ergeben sich also weiterhin vielversprechende Chancen zum Einstieg oder zum Nachkauf.

Saylor warnt: Banken empfehlen BTC erst, wenn es zu spät ist

Saylor warnte die Zuhörer während des Gesprächs ausdrücklich davor, den Kommentaren der Finanzinstitutionen zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. Banken und Finanzdienstleister werden den Bitcoin erst dann empfehlen, wenn für Privatanleger die Chance auf entscheidende Gewinne bereits verflogen ist.

Der überzeugte Bitcoin-Anleger blieb weiterhin beim Beispiel Vanguard. Der Vermögensverwalter werde seinen Kunden den Bitcoin künftig als gutes Investment präsentieren – aber eben erst dann, wenn das Unternehmen eigene Anteile hält.

“Dann werden sie plötzlich sagen: Wir halten [den Bitcoin] für eine gute Idee. (…) Wenn die Banker zugeben, dass er in Ordnung ist, wird BTC eine Million US-Dollar kosten. Und wenn sie dir erklären, dass er eine gute Idee ist, dann kostet er bereits zehn Millionen US-Dollar.”

Der Markt belohne all jene, die früh genug den Mut zeigen, die Vorteile der Kryptowährung auf eigene Faust zu nutzen und ihr Geld entsprechend anlegen.

Über mehrere Jahre hinweg kritisierte Saylor den Bitcoin öffentlich. Er selbst durchlebte erst spät einen Sinneswandel. So erklärte er 2013 etwa: “Die Tage des Bitcoins sind gezählt.” Erst 2020 begann er über sein Unternehmen mit umfangreichen Bitcoin-Käufen.

Schon gewusst? So beachtlich stieg die institutionelle Krypto-Adoption 2025.

Autor

Lennard ist ein überzeugter Krypto-Enthusiast. Als Freund der Selbstbestimmung begreift er Kryptowährungen als hohes Gut. Seine Begeisterung gilt vor allem den vertraulichen Kryptos.

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