Mindshare – PepsiCo nutzt die Blockchain im Marketing

Der US-amerikanische Lebensmittel- und Getränkekonzern PepsiCo setzt auf die Blockchain zur Optimierung der Supply Chain. In Zusammenarbeit mit Mindshare, einem Unternehmen des WPP-Konzerns, hat der US-Konzern einen Test auf dem asiatischen Markt gefahren. Im Ergebnis zeigte der Test, dass sich im Bereich des Programmatic Advertising Effizienzen in Höhe von 28 Prozent generieren ließen. 

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Project Proton für Mindshare ein Erfolg

Eine Pressemitteilung vom 6. Mai 2019 verdeutlicht, dass der US-amerikanische Lebensmittel- und Getränkekonzern PepsiCo einen erfolgreichen Test der Blockchain-Technologie absolviert hat. Das Unternehmen arbeitete im Zuge des Tests mit Mindshare, einem Unternehmen des WPP-Konzerns zusammen. Der entsprechende Test wurde im März 2019 durchgeführt und beschränkte sich vorerst ausschließlich auf den asiatischen Markt. Durch einen Abgleich der entstandenen Kosten sowie des zur Verfügung stehenden Budgets für den entsprechenden Zeitraum ließ sich die Effizienz der Blockchain-Maßnahmen bestimmen. Laut Mindshare belaufen sich die Effizienzen auf 28 Prozent gegenüber dem Planbudget. Insbesondere dem Einsatz von Smart Contracts sei dieser Erfolg zuzuschreiben. 

Der Test der Blockchain war ein Bestandteil des Project Proton – dieses wurde vor sechs Monaten ins Leben gerufen. Insbesondere im Rahmen des Projekts will der Konzern Möglichkeiten identifizieren, die dazu beitragen die bestehenden Herausforderungen im Programmatic Advertising zu bewältigen. Insbesondere das Programmatic Advertising kann zur Optimierung des gesamten Online-Marketings beitragen. Hierfür setzen die entsprechenden Unternehmen auf einen vollautomatisierten und individualisierten Ein- und Verkauf von Werbeflächen. Vor allem die Entwicklung von Smart Contracts, welche auf der Zilliqa-Blockchain liefen, trug zum positiven Ergebnis bei. Hierbei haben die Smart Contracts die Daten aus mehreren Datenquellen validiert und Transaktionen auf Basis des NAT-Tokens veranlasst. Sämtliche Transaktionen fanden nahezu in Echtzeit statt – daraus resultierten hohe Effizienzsteigerungen und eine verbesserte Transparenz für die Marktteilnehmer. 

Mindshare arbeitet an Optimierung von Project Proton 

Zum aktuellen Zeitpunkt dient Projekt Proton vor allem zur Automatisierung von Abrechnungen. Hierbei wird auf ein Geschäftsmodell gesetzt, welches es Werbetreibenden ermöglicht, nur für realisierte Anzeigeimpressionen zu bezahlen. Außerdem hilft Projekt Proton bei der Unterbindung von Betrugsanzeigen sowie der markensicheren Abrechnung. Vor allem der komplette Transaktionsprozess setzt auf ein hohes Maß an Transparenz. Hierdurch lassen sich die beteiligten Parteien und deren Zahlungen leichter zuordnen. Um den Informationsfluss zu limitieren, werden die gespeicherten Daten zudem verschlüsselt. Dementsprechend haben nicht alle Lieferanten, die Bestandteil der Supply Chain sind, Zugriff auf alle vorliegenden Daten. 

Des Weiteren setzt sich Mindshare zum aktuellen Zeitpunkt mit der weiteren Optimierung von Project Proton auseinander. Vor allem die verbesserte Nutzung der Konsensbildung sowie der hohe Transaktionszusatz stehen hierbei im Fokus. Auch die Blockchain-Technologie von Zilliqa unterstützt die Werbenden bei der besseren Verwaltung des eigenen Werbebudgets. Grundsätzlich können diese ihr gesamtes Werbebudget für Programmatic Advertising mithilfe der Blockchain überwachen. Durch die kontinuierliche Abstimmung der Transaktionen identifiziert diese Blockchain-basierte Lösung schnell Ineffizienzen bei den Werbemaßnahmen. Diese lassen sich anschließend noch während der Marketingkampagne beheben, sodass die Kosten des gesamten Marketings sinken. Zum Anbieter