Kryptobranche hohes Potenzial nach Corona

Kryptobranche

Kryptobranche verändert die Zukunft. Es sind rund 43.000 Teilnehmer, die angeregt von der Idee eines Fintech-Unternehmens, dem Virus und den daraus resultierenden Problemen mit einer neuen Software entgegentreten wollen. Die Krankenhäuser telefonieren oder senden Emails, um miteinander zu kommunizieren und Material aufzustocken oder zu tauschen. Langsam, ineffektiv und hoffnungslos veraltet, so das Fazit der Experten, die das jetzt ändern wollen.

Europäische Kryptrobranche stärkt digitale Transformation

Über den Hackathon „ WirVsVirus – wir gegen das Virus“, für den die Bundesregierung die Schirmherrschaft übernimmt, sind inzwischen viele Ideen und Lösungen vorgetragen worden. Die Gruppe besteht aus Entwicklern, Mentoren, Kreativen, Web-Designern und Software-Architekten. Rund um das digitale Förderprojekt Tech4 Germany setzten sich auf Initiative von Dorothee Bär, Regierungsbeauftragte für Digitalisierung, insgesamt 7 Netzwerke zusammen und riefen zur Einreichung von kreativen Ideen auf.

Ein 30-köpfiges Team wählt nun die besten Ideen aus. Darunter Applikationen gegen heimische Isolation, ein digitaler Bewerbermarkt für Pflegepersonal und eine Lösung auf Basis von Künstlicher Intelligenz. Diese registriert anhand verschiedener Krankheitssymptome eine Verschlechterung des Patienten. Künstliche Intelligenz wird in diesen Zeiten zunehmend als möglicher Baustein für effiziente Lösungen und Anwendungen diskutiert.

Kryptobranche und Fintech-Unternehmen profitieren von Corona

In der Kryptobranche zeichnet sich, auch ausgelöst durch das Coronavirus, ein breitere Akzeptanz aus. Doch wie sieht es mit der Zukunft der europäischen Kryptobranche aus und welche Unternehmen und Technologien profitieren von der gegenwärtigen Krise am meisten?

Auch wenn immer häufiger große Konzerne Pläne für Kryptowährungen veröffentlichen und ständig neue Coins auf den Markt drängen. In Sachen Blockchain-Technologie und vor allem Krypto-Assets hat unser Land noch einen weiten Weg vor sich. Trotz allgemein positiver Marktentwicklungen in den letzten Monaten sieht es derzeit an der Börse nicht gut aus. Bekanntermaßen ist ein historischer Absturz zu beobachten, der direkt mit dem Coronavirus zusammenhängt.

Die Bundesregierung hat nicht lange gezögert um Versprechen und Unterstützung für die gebeutelte Wirtschaft anzukündigen. Doch wer sich die Mühe macht und hinter die Fassade von Kursverlusten und drohender Wirtschaftskrise blickt, dürfte überrascht sein, wie gut sich die Fintech-Branche und mittendrin zahlreiche Krypto-Firmen derzeit machen. Der Grund dürfte dafür wohl vor allem in den Methoden der Finanzierung liegen und natürlich in der Tatsache, dass es sich eben nicht um den klassischen Finanzmarkt sondern um den Kryptomarkt handelt.

Unternehmen stehen hohe Investitionskosten bevor, dass bringt dieser Tage die Krise noch einmal deutlich hervor. Schnell wurden Home Office und andere digitale Arbeitsmethoden ins Spiel gebracht, doch die meisten Unternehmen waren auf diese Umstände und den Ausmaß hinsichtlich ihrer digitalen Ausstattung überhaupt nicht in der Lage den Wünschen der Arbeitnehmer und schlussendlich auch der Länder und dem Bund nachzukommen.

Home Office zentrale digitale Lösung in der Krise

Microsoft Industry beispielsweise ist die Unternehmenssparte des Software-Riesen, die sich um die IT-Architektur und die Software kümmert, die Unternehmen brauchen, um digital und dezentral vernetzte Applikationen nutzen zu können. Innerhalb sieben Tage wurden 12 Millionen neue Nutzer bei Microsoft Teams registriert. Damit sind es jetzt insgesamt 44 Millionen Nutzer weltweit.

Covid-19 hat das Leben der Menschen auf der ganzen Welt maßgeblich verändert. Wir glauben, dass es ein Wendepunkt für die Art sein wird, wie Menschen arbeiten und lernen. Unsere Kunden wenden sich in dieser herausfordernden Zeit Teams zu und wir sehen besonders in Märkten starke Nutzungsanstiege, die stark von Covid-19 betroffen sind so Jared Spataro, Microsofts Vize, Quelle

Nicht weniger äußern sich überaus positiv zu den Entwicklungen des Unternehmen vom reinen Anbieter für Office- und Windows Plattformen zu einem Tech-Konzern der ersten Reihe.

Auch der Kolumnist und Focus-Online-Autor Ulrich Reitz sieht in der derzeitigen Situation durchaus viel Potenzial für Neues:

Corona-Krise ist eine Chance für die Digitalisierung unseres Lebens, Quelle

Noch vor nicht allzu langer Zeit waren Teams immer dann besonders effektiv, wenn sie sich mindestens einmal pro Tag persönliche träfen. Soziale Gründe mögen solche Aussagen durchaus Nachdruck verleihen. In Zeiten von Corona jedoch, setzt die Welt auf digitales Arbeiten in Teams.

Plötzlich ist digitaler Unterricht möglich, galt der doch bis vor kurzem noch zu den größten Hindernissen der Bildungspolitik auf dem Weg in die Digitalisierung. Die Corona-Krise kann einen großen gesellschaftlichen Wandel herbeiführen und nicht nur Karrierechancen verbessern, sondern auch Kryptowährungen zu mehr Akzeptanz verhelfen.

Bitcoin-Kurs erholt sich trotz (wegen?) Corona-Krise

Krypto-Assets haben sich dieser Tage mehr als bewährt, denn während Aktienkurse unter der wirtschaftlich drohenden Talfahrt abstürzten konnten sich Krypto-Investoren entspannt zurücklehnen. Marktanteile werden sich verschieben und unser verändertes Kaufverhalten unseren Alltag auch nach Ende der Ausnahmesituation erheblich verändern. Wer früher noch an Aktien als Anlageobjekt glaubte, dürfte sich spätestens jetzt nach marktfremden Anlagemethoden und Ideen der Kryptobranche umzusehen.

Aber nicht nur in der Finanzbranche und der Art wie wir unser Geld anlegen und vermehren wollen, wird sich vieles ändern. Industrielle Anwendungen werden gerade in und nach der Krise einen hohen Stellenwert einnehmen. Wer jetzt in der Lage ist mit digitalen Lösungen für beispielsweise schnellen Nachschub, effizientere Produktion oder ein verbessertes Krisenmanagement zu sorgen, dem winkt eine wirklich positive Zukunft. Und dabei werden wahrscheinlich sehr viele Firmen aus der Kryptobranche sein.

In Phasen konjunkturellen Abschwungs geschehen die größten Marktverschiebungen. In den ersten 10 bis 12 Monaten nach der Corona-Krise werden sich vor allem digitale Unternehmen und solche Industriezweige, die auf digitale Technologie wie Kryptowährungen setzten, am Markt durchsetzen. Die große Sorge über Gewinn und Verlust am Markt bringt auch eine große Produktinnovation mit sich. Das hat das Beispiel des Virus-Hackathon deutlich gezeigt.

Kryptobranche und Fintech auf Erholungskurs

Beim Bitcoin blicken Anleger sowie vor allem auf den anstehenden Prozess der Ketten-Halbierung, das Halving. Erwartungsgemäß hat sich der Bitcoin-Kurs nach den ersten Tagen mit Corona bereits wieder erholt und steigt seit dem 12.03 kontinuierlich an.

Aufmerksamen Beobachtern dürfte nicht entgangen sein, dass der Bitcoin-Kurs wieder steigt, seit sich das Virus in Europa ausbreitet. In Zeiten hoher Zahlen an Infizierten aus China brach der Kurs von Tag zu Tag ein. Hoffnung macht auch hier der gute Umgang mit dem Virus in Deutschland und der strikten Anordnungen vieler europäischer Länder.

Es bleibt dabei: Bitcoin kaufen lohnt auch in Krisenzeiten, denn Kryptowährungen sind die einzige Alternative zu den klassischen Finanzmärkten. Deutschland als Export-Nation Nummer 1 steht bei Investoren gut da. Diese setzen die Hoffnung auf ein rasches Erholen des Marktes und die Innovationen, die daraus folgen werden.

Schon jetzt ist erkennbar, dass viele analoge Unternehmen verstärkt auf digitale Modelle setzen und setzen müssen. Vor allem wenn sie ihr Geschäft am Laufen halten oder nach der Schließung wie Phönix aus der Asche auferstehen wollen. Medizinische Online-Dienst, Social-Netzworking Apps, Live-Streaming Dienste und jetzt ist auch eine gute Zeit, die operativen Weichen auf den Zukunfts-Modus zu stellen.

Digitale Lösungen stammen aus Kryptobranche

Bei LIDL und ALDI wird innerhalb weniger Tage der Einsatz von 800 McDonalds Mitarbeitern koordiniert. Diese wären jetzt arbeitslos und würden von der Krise in ihrer Existenz bedroht. Auf der anderen Seite aber sucht die Lebensmittelbranche dringend nach helfenden Händen. Hier haben digitale Arbeitsmethoden und technologische Innovationen, auch aus der Kryptobranche, für den reibungslosen und extem schnellen Austausch gesorgt.

Die Logistikketten arbeiten unter Volllast, aber sie funktionieren”, sagte Böttcher. Der Nachschub sei da, aber teilweise könnten die Regale nicht so schnell aufgefüllt werden, wie die Ware verkauft werde so Sprecher des Bundesverbands des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH), Christian Böttcher, zur Deutschen Presse-Agentur in Berlin, Quelle

Für Investoren könnte der Kryptowährungsmarkt derzeit durchaus schwierig sein, vor allem wenn sich die Projekte über Token selbst finanzieren müssen. Börsen-Schwergewichte wie Binance, Bitfinex und Huobi oder Broker wie Coinbase, Bitpanda und e-Toro machen es für kleine Börsen extrem schwer sich ins Krypto-Geschäft zu drängen. Kleine Dienstleister werden kaum von den steigenden Investitionen institutioneller Geldgeber profitieren können, die nach Ende der Krise zu erwarten ist.

Die Open Source Communitiy profitiert von den vielen Menschen, die derzeit in den eigenen vier Wänden gegen Langeweile kämpfen. Denn Home Office, Kurzarbeit und soziale Isolation bringen viel Zeit zur Mitarbeit auf Github mit sich. Dort liegt auch ein Teil der aktuellen Projekte der IOTA-Stiftung. IOTA kaufen macht trotz oder gerade wegen der aktuellen Schieflage auf den Aktienmärkten Sinn.

IOTA hält trotz Corona-Krise an Entwicklung fest

Dominik Schiener von der IOTA-Foundation erklärte in einer Stellungnahme, dass man sich wegen der Krise aktiv nach neuen Wegen der Beschaffung von Finanzmitteln umsieht. Bisher mussten die finanziellen Reserven nicht bewegt werden, so Schiener weiter.

Die Entwicklung läuft auf Hochtouren, obwohl die derzeitige Situation eine große Herausforderung für die gesamte Kryptobranche darstellt. Es gibt Fortschritte und sobald man genaueres wisse, würde es gemäß den Transparenz-Vorgaben der Foundation der Öffentlichkeit mitgeteilt.

Trotz aller Hindernisse und Hürden derzeit soll weiterhin an der Einführung von IOTA in der Industrie festgehalten werden. In einer Stellungnahme an HelloIOTA, bestätigte Dominik Schiener, Mitbegründer der IOTA-Foundation, dass an Notfallplänen gearbeitet werde, um derzeitige Risiken zu mindern. Dabei wird sichergestellt, dass die Umsetzung der Roadmap nicht beeinträchtigt wird.

Grundsätzlich hat sich an unserem Plan, das erste genehmigungsfreie Ledger für Unternehmen zu sein, nichts geändert, und wir werden unseren Weg der technischen Reife und der branchenübergreifenden Einführung von IOTA weitergehen, so Dominik Schiener in seiner Stellungnahme.

Indes wird auf dem Markt eine beeindruckende Erholung der Krypto-Branche vollzogen. Das liegt auch daran, dass der weltweit führende Stablecoin Tether USDT massenweise neue Token schafft. Laut Bitfinex-CTO Paolo Ardoino handelt es sich um eine „Inventuar-Auffüllungen“, die noch nicht herausgegeben worden seien.

Wie der Blockchain-Analyse-Bot „Whale Alert“ ebenfalls auf Twitter berichtete, waren es auf zwei Tage verteilt 180 Millionen USDT. Außerdem hat die Europäische Zentralbank ein Pandemie-Notfall-Kaufprogramm in Höhe von 750 Milliarden Euro angekündet. Bedingt durch mehr Geld im Umlauf gibt es dann aber auch ein erhöhtes Risiko für eine Inflation. Und genau hier werden Bitcoin und andere Kryptowährungen erneut profitieren können.

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