Volatilität
Volatilität beschreibt, wie stark und wie schnell sich der Preis eines Vermögenswerts über die Zeit verändert.
Je höher die Volatilität, desto größer sind die typischen Kursschwankungen, was Chancen erhöht, aber auch das Risiko von kurzfristigen Verlusten.
In der Finanzpraxis wird Volatilität häufig über die Standardabweichung der Renditen in einem bestimmten Zeitraum gemessen (z. B. 30 Tage oder 1 Jahr).
Auf traditionellen Märkten wird Volatilität u. a. über Indizes wie den VIX diskutiert, der aus Optionspreisen abgeleitete Erwartungen zur Schwankungsintensität des Aktienmarkts abbildet.
Auch Kryptomärkte sind volatil. Kursbewegungen können durch 24/7‑Handel, Liquidität und Nachrichten- und Stimmungswechsel besonders schnell ausfallen.
Mit zunehmender Reife eines Marktes kann Volatilität sinken, sie bleibt jedoch stark abhängig von Marktstruktur und Ereignissen.