Virtuelle Maschine (VM)

Eine virtuelle Maschine (VM) ist eine softwarebasierte Emulation eines Computersystems, die eigene virtuelle Ressourcen (CPU, RAM, Speicher) bereitstellt und ein Betriebssystem sowie Anwendungen isoliert ausführen kann.

Mehrere VMs können auf einem physischen Server parallel laufen. Verwaltet werden sie typischerweise durch einen Hypervisor, der virtuelle Ressourcen auf reale Hardware abbildet.

VMs werden genutzt, um Systeme zu isolieren (Sandbox), Software zu testen oder unterschiedliche Betriebssysteme auf derselben Hardware zu betreiben.

VM im Krypto Sektor

Im Krypto-Kontext spricht man oft von „virtuellen Maschinen“ als standardisierte Ausführungsumgebungen für Smart Contracts, z. B. der Ethereum Virtual Machine (EVM).

Dabei geht es weniger um „virtuelle PCs“, sondern darum, dass jeder Node denselben Smart‑Contract‑Code deterministisch ausführt, damit sich das Netzwerk auf das Ergebnis einigen kann.

Gas/Fees bepreisen Rechenaufwand und können Missbrauch erschweren, ersetzen aber keine generelle Aussage wie „immun gegen DDoS“.

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