Hedge-Fonds und Vermögensverwalter kaufen Bitcoin nach starker Korrektur

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Bitcoin findet zunehmend Akzeptanz als Anlageklasse und zieht auch die Aufmerksamkeit institutioneller Anleger auf sich. Investoren wie Microstrategy oder Tesla zeigen, dass auch große Unternehmen langfristiges Interesse an der Kryptowährung haben.

Nachdem Bitcoin erstmals in diesem Bullenmarkt eine starke Korrektur von über 30 Prozent aufgewiesen hatte, nutzten Hedge-Fonds und Vermögensverwalter die Gelegenheit und kauften ein. Dies geht aus einem Statement der Handelsplattform FalconX hervor.

Am Mittwoch, dem 19. Mai 2021 war Bitcoin innerhalb weniger Stunden von 40.000 US-Dollar auf 30.000 US-Dollar gefallen. Dies entspricht dem tiefsten Stand seit Februar 2021. Anschließend hatte sich die Kryptowährung innerhalb kurzer Zeit erholt.

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Bitcoin-Korrektur stellt Chance für Institutionen dar

Nachdem Bitcoin innerhalb kurzer Zeit auf etwa 30.000 US-Dollar korrigiert hatte, erfolgte ein rascher Anstieg in den Stunden danach. Dies ist auch auf eine erhöhte Kaufaktivität von Hedge-Fonds zurückzuführen.

Der in New York ansässige Vermögensverwalter Genesis Global Trading teilte mit, dass Institutionen bereits ab einem Kurs von 35.000 US-Dollar den Einsteig suchten. Nachdem das lokale Tief bei 30.000 US-Dollar erreicht war, konnte sich der Bitcoin-Kurs daraufhin um mehr als ein Drittel erholen.

Der starke Kursrückgang kann unter anderem auf Positionen mit hoher Hebelwirkung zurückgeführt werden. Durch Zwangsliquidationen waren Händler dazu gezwungen, ihre Positionen zu schließen und zum aktuellen Kurs zu verkaufen.

Bitcoin Korrektur Mai 2021
Bitcoin-Korrektur am 19. Mai 2021

Laut Aya Kantorovich (Leiterin des institutionellen Vertriebs von FalconX) ist der Anstieg des Bitcoin-Preises auf Vermögensverwalter zurückzuführen. Diese sorgten für eine Erholung des Kurses um 30 Prozent innerhalb weniger Stunden.

Traditionelle Finanzinstitute (TradFi) haben Bitcoin zunehmend als legitime Anlageklasse angenommen und investieren selbst. Banken in Deutschland haben zudem damit begonnen, Bitcoin für Kunden zu kaufen und zu verwahren. So trägt die digitale Währung dazu bei, das Portfolio zu diversifizieren und könnte unter Umständen als Absicherung gegen eine drohende Inflation dienen.

„TradFi-Vermögensverwalter kaufen auf unserer Seite, wir sind nicht mehr gestresst!“

Aya Kantorovich

Leiterin des institutionellen Vertriebs von FalconX

Institutionen kaufen vermehrt Bitcoin

In der Vergangenheit konnte man feststellen, dass Institutionen Kursrückgänge als Kaufoption sehen. Dies deutet auf einen langfristigen Anlagehorizont hin und kann als positives Zeichen gewertet werden.

Die Tatsache, dass sich Bitcoin innerhalb so kurzer Zeit erholt hat spiegelt das Interesse der Anleger wider. Dennoch hat der aktuelle Einbruch auch aufgezeigt, dass trotz steigender Nachfrage eine Korrektur nie ausgeschlossen werden kann.

Zu den bekanntesten Investoren zählen derzeit auch Tesla und Microstrategy. Auf Twitter verkündete Elon Musk jüngst, dass Tesla trotz des Kursrückganges die Position in Bitcoin weiter aufrechterhält.

Fazit: Bitcoin-Korrektur verunsichert Anleger nur kurzfristig

Hedge-Fonds und Vermögensverwalter haben einen sehr großen Einfluss auf die Entwicklung des Bitcoin-Kurses. Die aktuelle Korrektur hat gezeigt, dass Institutionen einen sehr langen Anlagehorizont haben und Kursrückgänge als Kaufoption sehen.

Der rasche Abverkauf zuvor war zu großen Teilen auf Derivathändler zurückzuführen. Diese hatten mit Hebelpositionen spekuliert und somit eine Abwärtsspirale ausgelöst.

Dennoch bleibt offen, ob die Bitcoin-Korrekter der Auslöser für einen Bärenmarkt war. Auch wenn sich der Kurs bisher solide erholt hat, so könnte sich Unsicherheit bei vielen Anlegern ausbreiten und zu weiteren Verkaufspositionen führen.

Viele Kryptowährungen hatten sich in den vergangenen Monaten vervielfacht, wodurch mögliche Gewinnmitnahmen nicht auszuschließen sind. Zudem sorgt die aktuelle Corona-Pandemie für Ungewissheit und hat zahlreiche negative Auswirkungen auf die Wirtschaft.

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Patrick beschäftigt sich seit 2017 mit der Blockchain und den damit verbundenen Möglichkeiten. Besonders das Konzept der Dezentralität sieht er als vielversprechende Neuerung mit großem Potenzial.

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