Finoa und T-Systems ermöglichen Blockchain Infrastruktur Services

Finoa und T-Systems

Die Blockchain ist noch nicht im Mainstream angekommen. Das bedeutet jedoch nicht, dass es kein Interesse aufseiten von Unternehmen und Instituten gibt. In zahlreichen Branchen finden zum aktuellen Zeitpunkt Pilottest statt, in welchen die Blockchain-Technologie in unterschiedlichen Anwendungsfeldern erprobt wird. Nun hat auch T-Systems Multimedia Solutions, eine Tochterfirma von T-Systems, bekannt gegeben, dass sie mit dem Berliner Fintech Finoa kooperiert.

T-Systems steigt ins Blockchain-Geschäft ein

Die T-Systems Multimedia Solutions GmbH, ein international angesehener IT-Infrastruktur-Anbieter und ein Tochterunternehmen des DAX-Konzerns Deutsche Telekom AG, hat jüngst den Sprung in den Blockchain Node- und Staking-as-a-Service-Bereich gewagt. Folglich können Kunden des Unternehmens nun auf Infrastrukturdienste für dezentrale Netzwerke zurückgreifen.

Mithilfe dieses Services können sich Token-Inhaber aktiv im Netzwerk beteiligen. Außerdem bieten die Services Zugriff auf neue Möglichkeiten, etwa Decentralized Finance. Doch mit Blick auf diesen weitreichenden Anwendungsfall zeigt sich, dass T-Systems zwar eine passende Infrastrukturlösung bietet, jedoch keinen holistischen Ansatz fahren kann.

Besonders spannend: erst vor kurzem wurde die sogenannte Kryptoverwahrlizenz in Deutschland eingeführt. Diese Lizenz wird exklusiv von der Bafin ausgegeben. Dementsprechend müssen sich Unternehmen auf eben jene Lizenz bewerben, um Krypto-Werte für Kunden speichern zu dürfen. Eines der ersten Unternehmen, welches über eine entsprechende Lizenz verfügt, ist das Berliner Fintech Finoa. Dass dieser Ansatz ankommt, offenbart ein Blick auf die Finoa-Kunden. So finden sich bekannte Venture-Capital-Geber wie Mosaic Ventures oder Earlybird auf der Liste der Kunden.

Finoa gewinnt T-Systems als Kunden

Laut den Aussagen von Dr. Andreas Dittrich, Leiter des Blockchain Solution Center bei T-Systems Multimedia Solutions, fiel dem Unternehmen der Umgang mit den neuartigen blockchainbasierten Geschäftsmodellen vergleichsweise schwer. Insbesondere Geschäftsmodelle, welche auf digitalen Vermögenswerten basieren, stellten eine strukturelle Herausforderung für die Telekomtochter dar.

Die große Herausforderung: digitale Assets gesetzeskonform und sicher zu speichern und zu handeln. Doch in Kooperation mit Finora sowie dem Bankhaus Scheich konnte T-Systems Multimedia Solutions eine Lösung entwickeln, welche den gesetzlichen als auch den hohen technischen Anforderungen gerecht wird. Die Besonderheit der entwickelten Lösung – es handelt sich um eine Brücke zwischen Fiat sowie dem entsprechenden digitalen Asset.

„Wir sehen diese Partnerschaft mit Finoa und die Synergien, wenn es um professionelle und sichere IT-Infrastruktur-Dienstleistungen in Bereichen wie Staking und Mining geht, als einen wichtigen Schritt zur Professionalisierung der Digital-Asset-Industrie an.“ – Dr. Andreas Dittrich, Leiter Blockchain Solution Center bei T-Systems Multimedia Soltuions

T-Systems hat Ausweitung der Kooperation mit Finoa geplant

Im Grund agiert T-Systems als Mitglied des Chainlink-Netzwerks. Dementsprechend stellt das Unternehmen wichtige Marktdaten über Oracles zur Verfügung. Aufgrund der hohen Anerkennung sorgt T-Systems für die Bereitstellung vertrauenswürdiger Daten – nicht vertrauenswürdige Daten externer Quellen sind ein Problem bei Blockchains.

Für das Einspeisen der Daten erhält T-Systems eine Belohnung in Form von Token. Durch die Kooperation mit Finoa werden die Token direkt an das Unternehmen transferiert. Über einen weiteren Partner ist der unmittelbare Umtausch der LINK Token in eine Fiatwährung möglich. In Zukunft soll die Kooperation noch ausgebaut werden, sodass auch andere Finoa-Kunden von den geschaffenen Vorteilen profitieren können. So sollen diese Kunden ihre eigenen Token verleihen können, um eine Rendite zu erzielen.

Maßgeblich hierfür ist allerdings die aktuelle Erweiterung, welche die beiden Kooperationspartner zum aktuellen Zeitpunkt entwickeln. Außerdem soll eine Erweiterung des aktuellen Services auf noch mehr Blockchain-Protokolle erfolgen. Aus Sicht von Finoa ist die Kooperation mit T-Systems ein bahnbrechender Erfolg. Doch auch im Allgemeinen ist der Markteintritt von T-Systems in den Blockchain-Markt ein positives Signal für den Gesamtmarkt.

„Wir freuen uns unglaublich, einen so renommierten High-Tech-Player wie T-Systems in unserem Kunden- und Partnerstamm begrüßen zu dürfen – für Finoa ist die Partnerschaft ein wichtiger Schritt zur Stärkung unserer führenden europäischen Positionierung. Indem wir eines der weltweit vertrauenswürdigsten Unternehmen in unser Netzwerk aufnehmen, bringt das gemeinsame Angebot direkte Vorteile für unsere Nutzer. Generell ist die aktive Beobachtung des Eintritts von T-Systems in das Ökosystem des Blockchain-Netzwerks ein sehr positives Signal für den Gesamtmarkt. Andreas und sein Team hier sind die Pioniere der Verbreitung dezentralisierter Netzwerke in globalen Unternehmen” – Finoa-Mitbegründer und Co-CEO Christopher May

Fazit: T-Systems mit geglückten Blockchain-Einstieg

T-Systems ist eines der vertrauenswürdigsten Unternehmen am Markt. Durch die Bereitstellung von IT-Infrastruktur trägt das Unternehmen einen großen Beitrag zur Digitalisierung bei. Insbesondere die neue Funktion im Chainlink-Netzwerk ist besonders, denn durch die hohe Vertrauenswürdigkeit des Unternehmens stehen nun noch mehr valide Daten auf der Blockchain zur Verfügung.

Zusammen mit Finoa gelang in einem ersten Schritt die einfache und sichere Aufbewahrung der erwirtschafteten Token. Über einen Fiat-Gateway konnten die Coins unmittelbar getauscht werden. Allerdings soll die Aktivität von T-Systems nicht an dieser Stelle enden. Vielmehr plant das deutsche Unternehmen in Kooperation mit Finoa eine Ausweitung des Services auf andere Blockchain-Plattformen.

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