RightMesh – gute Konnektivität sollte kein Privileg sein

RightMesh erstellt eine Plattform für ein vielschichtiges Maschen-Netzwerk. In Kombination mit einer zum Patent angemeldeten Switching-Technologie kann die Plattform nach Angaben des Unternehmens eine höhere Konnektivität bieten. Für dieses Projekt nutzt das Unternehmen die Blockchain-Technologie und plant die Einführung des MESH-Tokens, um E-Commerce-Funktionen für das Netzwerk bereitzustellen.

 

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RightMesh Blockchain Solution @rightmesh.com

 

Wer steckt hinter dem Projekt?

Die Muttergesellschaft von RightMesh ist das zertifizierte B-Corp. Unternehmen Left. Das begehrte B-Corp. Label wird von der B-Lab an gewinnorientierte Unternehmen vergeben, die strenge Standards für soziale und ökologische Leistung erfüllen müssen und einer hohen Transparenz- und Rechenschaftspflicht unterliegen.

Left wurde 2010 gegründet und arbeiten seit 2014 an dem RightMesh Projekt. Die Mitarbeiter von RightMesh arbeiten größtenteils in Vancouver und Bangladesch, teilweise aber auch in der Schweiz und Los Angeles. Mehr als 100 Doktoranden, Wissenschaftler, Entwickler, Unternehmer, Geschäftsstrategen und andere Experten setzen ihr Wissen und ihre Erfahrungen ein, um Mesh-Netzwerk und Blockchain zu verknüpfen und damit das Projekt zum Erfolg zu führen.

 

Warum RightMesh?

RightMesh hat ein Büro von über 65 Mitarbeitern in Bangladesch. Dort ist das Internet sehr langsam und teuer. Wenn das Büro in Bangladesch mit dem zweiten Büro in Vancouver skypen wollte, mussten alle anderen mit der Arbeit aufhören, um ausreichend Bandbreite für die Verbindung freizumachen. Sie entwickelten zunächst eine App, mit der sie weiterhin direkt miteinander kommunizieren konnten unabhängig von der Internetverbindung.

Sie stellten durch Marktforschung fest, dass nicht nur ihr Büro mit dieser Problematik zu kämpfen hatte. Insbesondere in Entwicklungsländern stellt das ein weit verbreitetes Problem mit großen wirtschaftlichen und sozialen Folgen dar. Das Unternehmen nennt vier mögliche Anwendungsbeispiele, um die Möglichkeiten eines vermaschten Netzwerkes zu erläutern:

  1. Konnektivität für Menschen, die normalerweise keinen Zugang zum Internet und den damit verbunden Informationsquellen haben. Für entlegene oder weniger entwickelte Regionen kann das eine erhebliche Verbesserung der Lebensumstände bedeuten. Gesundheits- oder Wetterinformationen könnten das Leben vieler Menschen retten. Kinder in Entwicklungsländern erhalten durch die Konnektivität bessere Bildungschance durch Fern- bzw. Onlinekurse. Das Unternehmen arbeitet aktuell an der Planung solcher Kurse.
  2. Katastrophengebiete werden nicht mehr von der Außenwelt abgeschnitten. Die dramatischen Wetterveränderungen der letzten Jahrzehnte brachten immer größere Naturkatastrophen wie Tsunamis, Tornados, Überschwemmungen und Waldbrände hervor. In diesen Fällen kommt die klassische Infrastruktur schnell an ihre Grenzen. Das Netz bricht zusammen und die Menschen sind auf sich allein gestellt. RightMesh möchte mit seinem Netzwerk eine Konnektivität bieten, die auch in solchen Fällen stabil ist. Damit Menschen über drohende Gefahren rechtzeitig informiert werden können und Hilfe anfordern können. Die Geo-Lokalisierung kann außerdem dabei helfen vermisste Personen zu finden.
  3. Die Umgehung der Internetzensur ist ein weiteres Problem, dass die letzten Jahre immer dringender wurde. Landesregierungen beschneiden das Recht der Meinungs- und Informationsfreiheit ihrer Bürger. Durch die Dezentralisierung erhalten nun die Bürger die Kontrolle über das Internet zurück.
  4. Stabile, starke und schnelle Internetverbindung für Länder, die schon über eine funktionierende Internetverbindung verfügen. Durch die Peer-to-Peer-Verbindung von RightMesh gibt es weniger Datenverkehr und überlastete Netzwerke. Die angeforderten Informationen werden verteilt und die gleiche Anfrage muss nicht mehrfach gestellt werden. Solch ein System ist ideal für Ballungsräume wie Bahnhöfe, Konferenzen oder auch Universitäten geeignet.

 

 

Wie funktioniert die RightMesh Plattform?

Das Mesh-Netzwerk nutzt Bluetooth, WiFi und WiFi Direct, um sich selbst formende, überwachende und heilende Netzwerke zu schaffen, die eine Netzwerkkommunikation zwischen allen verbundenen Geräten ermöglichen. Die Technologie erzeugt daher ein sogenanntes „Vermaschtes-Netzwerk“. Neue Nutzer können sehr leicht beitreten, da keine besonderen Kenntnisse erforderlich sind. Dieses Netzwerk wächst schließlich mit jedem neuen Nutzer und erhält damit eine höhere Reichweite und Stabilität.

Das vermaschte Netzwerk kann dabei nicht nur für Rohdaten, sondern auch für große Medien-Dateien verwendet werden, auch wenn sie mehrere Knoten durchlaufen müssen. Dank der zum Patent angemeldeten Switching-Technologie kann RightMesh jeden Benutzerknoten von einem Client zu einem Hotspot machen und umgekehrt. Das verbessert die gemeinsame Nutzung von Inhalten und stabilisiert die Verbindung.

 

Fazit zu RightMesh

RightMesh hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt, deren Umsetzung die Welt maßgeblich verändern und verbessern wird. Zwar gibt es auch andere Projekte, die eine bessere Konnektivität versprechen, doch die zum Patent angemeldete Switching-Technologie und das soziale Engagement machen den Unterschied. Die ICO läuft voraussichtlich zwischen dem 15. Februar 2018 und dem 01. März 2018 und darf mit Spannung erwartet werden.

Download: RightMesh Whitepaper