In welche Kryptowährungen sollte man 2021 investieren?

Welche Kryptowährungen in 2021 kaufen

Kryptowährungen fliegen nach wie vor weitgehend unter dem Radar vieler Investoren. Durch negative Schlagzeilen und dem Image als Währung für Kriminelle waren Bitcoin und andere Kryptowährungen vielen Anlegern zu dubios. Dabei hätte ein Investment in Bitcoin im Jahr 2015 bei einem Kurs von 200 US-Dollar eine überdurchschnittlich hohe Rendite erwirtschaftet.

Allerdings bietet die Blockchain-Technologie eines der sichersten Fundamente für Datentransfers und Online-Zahlungen überhaupt. Obwohl Bitcoin nach wie vor der Platzhirsch unter den Kryptowährungen ist, gibt es bereits zahlreiche andere erfolgversprechende Alternativen.

Warum sollte man 2021 in Kryptowährungen investieren?

So zeigten sich seit der Entstehung von Bitcoin im Jahr 2009 immer mehr neue und vielversprechende Innovationen rund um Kryptowährungen und Blockchain. Nachdem im Jahr 2017 im Rahmen von Initial Coin Offerings (ICO) unzählige neue Projekte entstanden, ist der Markt im Jahr 2021 so vielversprechend wie nie zuvor. Denn nun zeigt sich nach und nach, welche Unternehmen ihre Versprechen auch in die Tat umsetzen können.

Eines der größten Probleme im Jahr 2017 und um den Hype um neue Kryptowährungen war zweifelsohne das inflationäre Aufkommen neuer ERC-20 Token. Dies erinnerte stark an die Dotcom-Blase aus dem Jahr 2000 und dem Wirbel um Firmen rund um das Internet. Ähnlich wie Software-Firmen während der Dotcom-Blase konnten auch die meisten ERC-20 Token keinen wirklichen Mehrwert bieten.

Jedoch haben sich auch nicht alle Unternehmen aus dieser Zeit als Fake entpuppt und einige Firmen haben sich bis heute durchgesetzt und viele Investoren sehr reich gemacht. Dieser Effekt könnte auch bei Kryptowährungen eintreten und einige Projekte werden in naher Zukunft als die Gewinner hervorgehen.

Welche Probleme können durch Kryptowährungen gelöst werden?

Der Grund für das rasche und gesunde Wachstum von Kryptowährungen ist die innovative Herangehensweise an bestehende Probleme. Das steigende Interesse der letzten Jahre ist nicht zuletzt durch das Aufkommen der globalen Digitalisierung entstanden.

Besonders das bargeldlose Bezahlen und der gesicherte Datenverkehr spielen dabei eine große Rolle. Während bisherige Ansätze von digitalen Währungen an der Umsetzung der Programmierung scheiterten, gilt dieses Problem weitgehend als gelöst. Durch verschiedene Algorithmen (siehe: Proof of Work und Proof of Stake) ist die Herstellung und Verwahrung der Werte durch einen Code festgelegt. Dieser verhindert, dass Nutzer nach eigenem Ermessen Geld herstellen können. Ebenso ist das doppelte Ausgeben einer Einheit nicht möglich, wie es bei Vorläufern von digitalen Währungen der Fall war.

Fälschungssicherheit

Durch den unveränderbaren Code einer Kryptowährung ist es also unmöglich, diese zu fälschen. Während man bei herkömmlichem Bargeld mit dem richtigen Equipment und Fachwissen seine Scheine selbst herstellen könnte, ist dies zum Beispiel bei Bitcoin nicht machbar. Denn die Herstellung ist ausschließlich durch einen vom Programmiercode festgelegten Prozess möglich. Somit ist garantiert, dass auch nur die festgelegte Menge an Geld in Umlauf kommt.

Nach Angaben der europäischen Zentralbank (EZB) zogen Polizei, Handel und Banken allein im Jahr 2019 etwa 559.000 falsche Scheine aus dem Verkehr. Somit lag der rechnerische Schaden in diesem Jahr bei knapp 30 Millionen Euro. Auch wenn die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr gesunken sind, so werden Geldfälscher auch in Zukunft Wege und Mittel finden, um täuschend echte Blüten zu produzieren.

Dezentralität

Immer dann, wenn eine bestimmte Instanz über sehr viel Einfluss verfügt, steigt die Gefahr des Missbrauches. So haben sich in der Vergangenheit zahlreiche vermeintlich seriöse Firmen und Geschäftsleute als Betrüger entpuppt. Aber auch Politiker und Personen des öffentlichen Lebens geraten oft in Situationen, in denen sie ihre Vormachtstellung ausüben könnten.

Somit könnte die Entscheidung einer einzigen Person enorme Auswirkung auf viele andere betroffene Personen haben. Dies könnte bei einer Meinungsverschiedenheit zur Spaltung einer Firma führen und deren wirtschaftliches Ende besiegeln.

Durch Blockchain-Technologie können Prozesse jedoch dezentral gestaltet werden. Somit bestimmt immer die ganze teilnehmende Community über den weiteren Verlauf der Unternehmung. Auch wenn nun eine einzige Gruppe von Teilnehmern eine Änderung vornehmen möchte, so entscheidet immer die Mehrheit von 51 Prozent über die Durchführung.

Smart Contracts

Automatisierung ist einer der wichtigsten Faktoren für betriebliche Abläufe unserer heutigen Zeit. Seit Beginn der Industrialisierung suchen Menschen nach Möglichkeiten, um Prozesse in der Kreislaufwirtschaft schneller, günstiger und einfacher zu gestalten.

Bisher waren beispielsweise bei Finanzdienstleistungen immer Vermittler nötig, welche als Vertrauensperson zwischen Gläubiger und Schuldner agierten. Jedoch stellten diese auch einen großen Teil der damit verbundene Kosten einer Transaktion dar.

Durch sogenannte Smart Contracts (deutsch: intelligente Verträge) können diese Vermittler jedoch eingespart werden. Da Transaktionen über die Blockchain in der Regel Peer-To-Peer (deutsch: Benutzer zu Benutzer) ablaufen, ist eine dritte Instanz zur Absicherung des Vertrages nicht nötig. Durch verschiedene WENN-DANN-Beziehungen sind alle Bedingungen der Zahlung bereits im Vorfeld definiert. Ein Vertrag kommt somit nur Zustande, wenn die geforderten Bedingungen zuvor auch erfüllt wurden.

Kryptowährungen Smartphone

Kryptowährungen 2021: Diese Projekte machen das Rennen

Bitcoin (BTC)

Die wichtigste Kryptowährung ist und bleibt nach wie vor Bitcoin (BTC). Als erste funktionierende digitale Währung genießt sie den Status des Vorreiters. Zudem hat Bitcoin einen sehr durchdachten Quellcode und durch die weite Verbreitung auch das stärkste und sicherste Netzwerk.

Bitcoin funktioniert wie viele andere Kryptowährungen nach dem Prinzip des Proof of Work. Dabei werden die Transaktionen von einem Netz aus verschiedenen Teilnehmern verifiziert (Full Nodes). Das Auswerten der verschiedenen Transaktionen stellt also Arbeit in Form von Rechenleistung für diese Teilnehmer dar (Mining). Als Entschädigung für diesen Aufwand erhalten sie vom Netzwerk eine Belohnung in Form von Bitcoin (Rewards). Somit entsteht eine Symbiose zwischen dem Netzwerk und den Minern, da die Sicherheit des Netzwerkes direkt von der Anzahl der Miner abhängt (Hashrate).

Da es sich bei Bitcoin um die größte und sicherste Blockchain handelt, findet auch ein großer Teil der Forschung und Entwicklung in diesem Bereich statt. Zahlreiche Projekte, wie beispielsweise Sidechains durch Lightning und Liquid, machen Bitcoin zunehmend anwendungsfreundlicher. Diese machen Bitcoin durch höhere Skalierbarkeit um ein Vielfaches schneller, während die Kosten einer Transaktion verringert werden.

Ethereum (ETH)

Als eine Kryptowährung der zweiten Generation setzt Ethereum auf die Verwendung von Smart Contracts. Diese erlauben Entwicklern, eigene dezentrale Apps auf der Ethereum Blockchain zu entwickeln und nach bestimmten Bedingungen zu programmieren.

Durch diese Implementierung schafft Ethereum die Basis für viele weitere Kryptowährungen, welche unterschiedliche Probleme lösen möchten. So können Token beispielsweise als Utility Token oder als Security Token Verwendung finden. Die Verwendung von Smart Contracts ist ebenfalls Grundlage vieler ICOs und dezentralen Finanzprodukten.

Im Gegensatz zu Bitcoin möchte die Ethereum Blockchain vom Algorithmus Proof of Work zum Proof of Stake wechseln. Mit dieser Methode lassen sich Energiekosten sparen, da keine Rechenleistung zum Sichern des Netzwerkes nötig ist. Vielmehr stabilisieren die Nutzer der Blockchain das Netzwerk durch das Halten der Währung Ether.

Besonders spannend dürfte das rege diskutierte EIP 1559 sein. Mithilfe dieses Updates sollen die Gebühren von Ethereum sinken. Zusätzlich soll Ethereum mit diesem Update zu einer deflationären Währung werden – der Preis von Ether dürfte in diesem Zuge steigen.

IOTA (MIOTA)

Zu einem der vielversprechendsten Projekte im Bereich Kryptowährungen zählt das Projekt IOTA. Während Bitcoin mehr als Wertespeicher und Ethereum als Anwendungsgrundlage für Smart Contracts dient, konzentriert sich IOTA auf das Internet der Dinge.

Darunter versteht man insbesondere die Kommunikation und die Zahlung von Maschinen untereinander. Da in betrieblichen Abläufen immer mehr Dinge vollständig automatisiert ablaufen sollen, sehen viele Firmen einen gewaltigen Vorteil in dieser Technologie. So haben sich bereits Volkswagen und Bosch zum Projekt bekannt und unterstützen IOTA bei der Entwicklung und Umsetzung der Technologie.

Anders als die meisten Kryptowährungen basiert IOTA nicht auf einer klassischen Blockchain, sondern auf dem sogenannten Tangle. Somit werden Transaktionen nicht von einer Node bestätigt, sondern durch die Durchführung einer anderen Transaktion. Ein Nutzer muss also immer zuerst zwei Transaktionen im Netzwerk validieren, bevor er eine eigene tätigen kann.

Dadurch, dass der Tangle beliebig skalierter ist und beliebig viele Transaktionen gleichzeitig ausführen kann, bietet sich das System besonders für Mikrozahlungen an. Zudem steigt die Geschwindigkeit im Netzwerk mit der Anzahl der Nutzer stetig an. Durch diese Eigenschaften bietet sich IOTA besonders in den Bereichen der Automobilindustrie und in Versorgungsketten an. Gebühren können somit genauestens berechnet werden, etwa bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln (Abrechnung nach Metern) oder beim Parken (Abrechnung nach Sekunden).

Tezos (XTZ)

Tezos (XTZ) ist ein System für Smart Contacts, welches auf einem Delegated Proof of Stake (DPoS) Mechanismus beruht. Dabei können sich mehrere Nutzer zu einem sogenannten Baker zusammenschließen und die Belohnungen für das Staking untereinander prozentual aufteilen. Dadurch ist die Kryptowährung besonders zum Generieren von passivem Einkommen geeignet.

Ein weiteres Merkmal ist die Verwendung eines flexiblen Konsens, wodurch das Protokoll durchgehend neue Innovationen integrieren kann. Da auch die Technologie rund um Blockchain sehr schnelllebig ist und ständig neue Möglichkeiten hinzukommen, kann Tezos hier punkten. Denn anders als starre Blockchains wie etwa bei Bitcoin kann sich die Blockchain von Tezos weiterentwickeln und an neue Bedingungen anpassen.

Tezos konnte im Jahr 2017 im Rahmen eines ICOs etwa 232 Millionen US-Dollar einsammeln. Durch seinen Hauptsitz in Zug in der Schweiz können sie zudem von einer optimalen Umgebung für ein Startup im Kryptobereich profitieren. Nachdem durch interne Wiedersprüche im Jahr 2018 das Projekt einen herben Rückschlag erleiden musste, konnte sich Tezos seitdem zu einer der beliebtesten Kryptowährungen entwickeln.

Chainlink (LINK)

Auch das Projekt Chainlink (LINK) arbeitet an der Entwicklung von modifizierten Smart Contracts. Darunter versteht man Verträge, welche in Abhängigkeit von bestimmten Daten erfüllt werden sollen. Dies kann beispielsweise bei Online Casinos und Sportwetten der Fall sein. Aber auch der Ausgang einer Wahl oder die Daten des Wetters können als Auslöser solcher Smart Contacts funktionieren.

Bei der Erstellung von intelligenten und automatisierten Verträgen müssen immer bestimmte Kriterien erfüllt sein. Diese stellen die Richtigkeit der Daten, die Verfügbarkeit und die Diskretion sicher. Nur so ist die Sicherheit und Funktionalität des Vertrages sichergestellt. Eine Manipulation der Daten ist dadurch ebenfalls deutlich erschwert.

Chainlink bietet einen dezentralen Handelsplatz für solche Verträge, welche auch Oracles genannt werden. Dabei beziehen die Provider Daten aus mehreren unabhängigen Quellen, um die Dezentralisierung zu gewährleisten. Zudem kommt ein Reputationsnetzwerk, um die Aussagekraft der Anbieter zu bewerten. Dabei achtet die Plattform auf Datenintegrität, Bearbeitungszeit und Abweichungen der Daten von der Mehrheit.

Derzeit läuft das Projekt zwar noch auf der Ethereum Blockchain, jedoch sollen schon bald die meisten Funktionen auch abseits dieser Blockchain funktionieren.

Polkadot (DOT)

Polkadot ist ein Projekt, welches mitunter durch den Ethereum-Mitgründer Gavin Wood bekannt wurde. Mittels Initial Coin Offering konnte im Jahr 2017 eine Finanzierung über 144 Millionen US-Dollar eingesammelt werden.

Das Konzept beruht dabei auf einer Multichain-Architektur. Diese soll die Kommunikation zwischen verschiedenen Blockchains ermöglichen. Durch Sidechains können Verbindungen zu nahezu allen öffentlichen Blockchains erfolgen, wodurch Polkadot die Interoperabilität zwischen Blockchains stark verbessern könnte.

Die Entwicklung findet dabei zu einem großen Teil durch die Web3-Foundation statt. Es handelt sich dabei um eine schweizer Stiftung mit dem Ziel, Technologien und Anwendungen aus den Bereichen der dezentralen Websoftware zu verbessern. Sie tritt oft auch als Förderer auf und unterstützt zahlreiche Projekte. Der Fokus liegt dabei verstärkt auf kryptografischen Methoden und der Verbesserung von Stabilität im Web3-Ökosystem. Für Interessenten, die Polkadot kaufen möchten, haben wir eine passende Anleitung vorbereitet.

Wo kann man Kryptowährungen kaufen?

Wer eigene Kryptowährungen kaufen möchte, hat dazu mehrere Möglichkeiten. Durch das rasante Wachstum haben sich bereits mehrere seriöse Anbieter auf dem Markt etabliert.

Eine Übersicht der besten Handelsplätze für Kryptowährungen haben wir in unserer Bitcoin Börsen Übersicht zusammengetragen. Zu den bekanntesten gehören unter anderem Coinbase und BitPanda . Diese dienen in erster Linie als Anlaufstelle, um eine Einzahlung mit regulären Euro zu tätigen. Diese können dann direkt beim Anbieter in Bitcoin und andere Währungen getauscht werden.

Wer jedoch in verschiedene Währungen investieren möchte, kann den Anbieter Binance auswählen. Dieser zählt als Marktführer zu den beliebtesten Plattformen für Altcoins, also alle anderen Kryptowährungen neben Bitcoin. Dort werden regelmäßig neue Projekte  vorgestellt und gelistet. Ebenso kann man die dort erworbenen Coins direkt auf ein Hardware-Wallet (zum Beispiel Ledger ) senden und somit sicher offline verwahren.

Wer lediglich auf Kurse spekulieren möchte und dabei gerne einen Hebel verwendet, kann auf bekannte Broker wie eToro und Plus500 zurückgreifen. Ein Handel mit Hebelwirkung ermöglicht zwar einen höheren Gewinn bei geringem Einsatz, jedoch ist auch das Verlustrisiko deutlich höher. Zudem sollten sich aktive Trader mit der Chartanalyse beschäftigen, um das Geschehen am Markt besser zu verstehen.

Welche Bereiche entwickeln sich besonders gut?

Kryptowährungen stellen ein sehr breites Ökosystem dar. Viele Branchen haben dabei das Potenzial und die nützlichen Eigenschaften erkannt und nutzen dieses für ihr Unternehmen. Zudem haben sich zahlreiche neue Anwendungsmöglichkeiten geschaffen.

Decentralized Finance (DeFi)

Zu den am schnellsten wachsenden Sektoren zählt das Dezentrale Finanzwesen (DeFi). Es handelt sich dabei um dezentrale Anwendungen, welche das klassische Bankwesen auf einer Blockchain abbilden. Dies betrifft mitunter das Leihen und Verleihen von Geld in Form von Krediten, sowie viele weitere Finanzprodukte.

Durch Smart Contracts lassen sich somit verschiedene Formen der Geldanlage abbilden. Diese haben den Vorteil, dass kein Mittelsmann bzw. eine Bank das Geschäft beaufsichtigen muss. Vielmehr agiert der Programmiercode der Smart Contracts als vermittelnde Instanz und stellt die Konditionen für den Vertrag.

Die Erträge werden ebenfalls automatisch ausgezahlt und können somit nicht unterschlagen werden. DeFi-Anwendungen können dabei mit geringem Aufwand stellt werden, zusätzlich fallen hierfür in der Regel nur geringe Kosten an. Dies ermöglicht es den Teilnehmern bessere Renditen zu erwirtschaften, wobei dennoch eine hohe Sicherheit und Transparenz besteht.

Zu den größten Anbietern für DeFi-Produkte zählt Nexo mit Sitz in London. Dort können Kunden Sofortkredite durch Kryptowährungen aufnehmen, indem sie diese als Sicherheit hinterlegen. Dies bringt den Vorteil, dass diese nicht verkauft werden müssen und man bleibt stets der Besitzer. Geldgeber profitieren von hohen Zinsen, welche im Durchschnitt sechs bis acht Prozent jährlich betragen.

Central Bank Digital Currencies (CBDC)

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Entwicklung von Kryptowährungen sind Digitale Zentralbankenwährungen (CBDC). Es handelt sich dabei um staatlich herausgegebene Kryptowährungen, welche eine offizielle Landeswährung darstellen. Somit bilden sie die digitale Form von Fiat-Währungen auf einer Blockchain ab.

Central Bank Digital Currencies (CBDC) Illustration
CBDCs könnten einer der wichtigsten Anwendungsfälle für die Blockchain-Technologie werden

Durch die fortschreitende Digitalisierung ändert sich auch die Art und Weise, wie Menschen bezahlen möchten. Auch die Coronakrise ist ein Katalysator, welcher das digitale Bezahlen weiter vorantreibt. Herkömmliche Kryptowährungen sind bislang entweder privat, oder dezentral. Dies betrifft auch die Stablecoins, welche bislang als digitale Alternative zu Euro und US-Dollar zählen. Diese unterliegen jedoch unklaren Regulierungen und finden im Alltag wenig Akzeptanz.

Mehrere Zentralbanken haben bereits verkündet, dass sie an CBDCs forschen und deren Einführung in Erwägung ziehen. Dabei ist jedoch nicht klar, in welcher Form diese in Erscheinung treten werden. Möglich ist jedoch auch, dass diese Projekte auf einen Drittanbieter bzw. eine öffentliche Blockchain angewiesen sind. Somit könnte eine digitale Zentralbankenwährung auch auf einer bereits existierenden Blockchain wie von Stellar Lumens oder Quant realisiert werden.

Fazit: Ein Investment in Kryptowährungen kann sich lohnen

Die Blockchain-Technologie ist nach wie vor ein junger und spannender Markt. Da dieser laut vielen Experten bisher einen ähnlichen Verlauf wie die Entstehung des Internets aufweist, sehen sie großes Potenzial darin. Ebenfalls steigt im Rahmen der Digitalisierung auch die Nachfrage für Anwendungen, welche sich auf Datenverkehr und Sicherheit konzentrieren.

Zudem kommt im Rahmen der aktuellen Krise rund um Corona, dass herkömmliche Anlagemöglichkeiten keine Rendite erwirtschaften oder um ihre Existenz bangen müssen. Während Aktien und herkömmliche Währungen eher als riskant gelten, suchen Anleger vergeht nach sicheren Möglichkeiten wie Edelmetalle und Rohstoffe. Ebenso hat sich Bitcoin mit seiner deflationären Eigenschaft einen guten Ruf im Falle von Krisen erarbeitet.

Da es sich bei Kryptowährungen um eine Anlageform der jungen, digitalen Generation handelt, könnte dies ein weiterer Indikator für einen wachsenden Markt sein. Dadurch, dass auch immer mehr Schulen und Universitäten Fortbildung im Bereich Blockchain anbieten, könnte auch der Mangel an qualifiziertem Personal in Zukunft beseitigt werden.

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