BrightCode adressiert Vertrauensprobleme des chinesischen Markts

In China erleidet das Vertrauen in Nahrungs- und Arzneimittel mit dem Label „Made in China“ eine Vertrauenskrise. Durch zahlreiche Skandale hat die Bevölkerung ein unterdurchschnittliches Vertrauen in die chinesischen Produkte. Aus diesem Grund haben chinesische Konzerne in der Vergangenheit verstärkt in qualitätssichernde Maßnahmen investiert. Insbesondere Unternehmen wie Bright Food widmen sich der Herstellung hochwertiger Produkte. Als Lösung dieses Problems soll der Blockchain-basierte Dienst BrightCode avancieren. 

BrightCode Logo @VeChain.com
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Vertrauensprobleme in China behindern der Markt

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, weshalb das Vertrauen chinesischer Staatsbürger in Lebens- und Arzneimittel mit dem Label „Made in China“ einen neuen Tiefpunkt verzeichnet. Vor allem Skandale der vergangenen Jahre trugen dazu bei, dass die Chinesen das Vertrauen in die entsprechenden Produkte verloren. Folglich nehmen die qualitätssichernden Maßnahmen für chinesische Unternehmen eine immer relevantere Rolle ein. Eines der Unternehmen, welches massiv in entsprechende Maßnahmen investierte ist Bright Food. Dementsprechend legt das Unternehmen einen Fokus auf die Bereitstellung hochwertiger Produkte. Allerdings ist der Nachweis der guten Produktionsbedingungen sowie der hohen Qualität eine Herausforderung für das Unternehmen. Als Lösung für dieses Problem hat das Bright Food die Blockchain-Plattform BrightCode ins Leben gerufen. 

Die Plattform BrightCode wurde von VeChain und dem Bright-Code-Tochterunternehmen Shanghai Xiandao ins Leben gerufen. Hierbei basiert die komplette Plattform auf dem Blockchain-as-a-Service-Dienst der VeChainThor Blockchain, VeChain ToolChain. Diese Applikation ist ein kommerzielles Ökosystem auf Basis der Blockchain-Technologie (Was ist Blockchain?) und soll Sicherheit und Vertrauenswürdig fördern. Dabei gilt Bright Food als zweitgrößter Lebensmittelproduzent der Volkrepublik. Zusätzlich besitzt das Unternehmen weitere fünf Tochterunternehmen, sodass im Jahr 2018 ein Konzernumsatz von 37 Mrd. Dollar entstand – der Gewinn lag bei 22,9 Mrd. Dollar. Aufgrund der herausragenden Position am Markt erwarten zahlreiche Experten einen nachhaltigen Einfluss des neuen Ökosystems auf die Gewohnheiten der Konsumenten. 

Zhe Xu spricht über BrightCode

BrightCode schafft Transparenz im gesamten Produktlebenszyklus

Des Weiteren heben die Entwickler des neuen Ökosystems hervor, dass BrightCode sowie die dazugehörigen Applikationen lden gesamten Lebenszyklus der Produkte dokumentiert. Eines der ersten Produkte, welches über das Ökosystem dokumentiert wurde, ist die Premiummilch von Cupids Farm. Bei der Dokumentation helfen IoT-Geräte – diese sammeln sämtliche Daten in Echtzeit und vermeiden somit durch Menschen geschaffene Fehler. Anschließend verifiziert DNV GL, einer der führenden Zertifizierungskörper, die Daten und lädt diese auf die VeChainThor Blockchain. Diese sichert anschließend die Vertrauenswürdigkeit und Authentizität der Daten ab. 

Um dem Kunden einen Einblick in die Daten zu ermöglichen, erhält jedes Produkt einen eindeutigen QR-Code auf die Verpackung. Dieser Code beinhaltet eine eindeutige ID, welche in der VeChainThor Blockchain abliegt. Das Scannen des Codes erlaubt es dem Nutzer die Produktinformationen zum jeweiligen Produkt aufzurufen und Zugriff auf das verteilte Register zu erhalten. Folglich präsentiert sich BrightCode als eines der besten Beispiele zur erfolgreichen Implementierung der VeChainThor-Blockchain-Technologie bei der Etablierung eines innovativen Geschäftsmodells. Durch diesen Ansatz lässt sich das massive Vertrauensproblem auf dem chinesischen Markt lösen. Auch die bestehenden Asymmetrien in der Lieferkette gehören demnach der Vergangenheit an und die Kunden können langfristig das Vertrauen in den gesamten Sektor aufbauen. Durch die enge Kooperation zwischen VeChain und BrightCode soll die Lösung zudem in anderen Bereichen Anwendung finden.