Blockchain-Accelerator von Bitfury und russischer Wirtschaftsuniversität

Das bekannte Blockchain-Unternehmen Bitfury hat eine Partnerschaft mit der russischen Wirtschaftsuniversität Plekhanov Russian University of Economics bekannt gegeben. Im Zuge der Kooperation soll ein Blockchain-Accelerator für verschiedene Projekte entstehen, welche diese Distributed-Ledger-Technologie nutzen.

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Bitfury Logo @bitfury.com

Bitfury möchte eigenen Blockchain-Accelerator starten

Bitfury, eines der bekanntesten Blockchain-Unternehmen, hat laut eines Presseberichts vom 21. November 2018 eine Kooperation mit der Plekhanov Russian University of Economics geschlossen. Aus dem Bericht geht hervor, dass die Universität und Bitfury die Aufsetzung eines eigenen Blockchain-Accelerators planen. Um die Entwicklung der Technologie voranzutreiben, wird die russische Universität entsprechende Kurse für die Studenten bereitstellen. Neben dem Know-How-Aufbau im Bereich der Blockchain-Technologie soll auf diese Weise auch der Fortschritt bei den verschiedenen Blockchain-Projekten sichergestellt werden. Im Fokus des Accelerators sind Spezialisten, die bereits innovative Projekte mithilfe der Blockchain-Technologie realisieren können. Durch den schnelleren Aufbau des entsprechenden Fachwissens soll die Zeit der Projektentwicklung reduziert und die Veröffentlichung der Projektergebnisse beschleunigt werden. Laut Dmitry Ufaev, dem CEO von Bitfury Russland, soll durch dieses Vorgehen eine schnellere Abwicklung der industriellen Revolution ermöglicht werden.

Aus dem Bericht geht auch hervor, dass das Projekt vom russischen Ministerium für digitale Entwicklung, Kommunikation und Massenmedien unterstützt wird. Das Ministerium legt besonders großen Wert auf innovative Geschäftsmodelle, die einen Mehrwert für öffentliche Organisationen und für große Unternehmen bieten. Dabei werden zahlreiche Projekte unterstützt, die zur Modernisierung der russischen Wirtschaft beitragen.

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Plekhanov Russian University of Economics @wikimedia.org

Blockchain-Technologie gerät in den Fokus zahlreicher Universitäten

Bereits in der Vergangenheit zeigte sich, dass zahlreiche namhafte Universitäten die neue Blockchain-Technologie in den Lehrplänen adaptiert oder eigene Acceleratoren aufgesetzt haben. Aus diesem Grund gibt es ein Wachstum bei den Blockchain-basierten Kursen – die Tendenz ist weiterhin steigend. Mittlerweile bieten auch Eliteuniversitäten wie Stanford, Cornell oder Berkeley entsprechende Kurse an. Auch die Universität von Tokio hat die Akkreditierung eines entsprechenden Blockchain-Kurses bekannt gegeben. Hierbei erhält die japanische Universität eine Förderung über 800.000 US-Dollar, welche von Sumitomo Mitsui bereitgestellt wurde.

Auch die Universität von Gibraltar hat die Entwicklung der Blockchain-Technologie aufmerksam verfolgt und im Oktober einen Arbeitskreis zur Aufsetzung von Blockchain-Kursen eingesetzt. Der Arbeitskreis soll die „New Technologies in Education“ untersuchen und ist ein Zusammenschluss der Universität von Gibraltar, der Regierung und zahlreichen Unternehmen, welche einen Sitz in Gibraltar haben. Neben der Blockchain-Technologie geht der Kurs auch auf Lerninhalte aus den Bereichen künstliche Intelligenz und Deep Learning ein.

Bitfury gilt als stark wachsendes Unternehmen aus dem Bereich der Blockchain-Technologie. Erst am 6. November 2018 konnte das junge Blockchain-Unternehmen eine Finanzierungsrunde, welche von dem europäischen Risikokapitalfonds Korelya Capital durchgeführt wurde, erfolgreich beenden. Im Zuge der Finanzierungsrunde wurden 80 Millionen Dollar gesammelt. Das frische Kapital wird für die Finanzierung zahlreicher neuer Projekte benötigt. Zudem konnte Bitfury Antoine Dresch als neustes Vorstandsmitglied gewinnen. Dresch arbeitete zuvor als erfolgreicher Investmentbanker. Mit Annette Nazareth konnte das Unternehmen zudem ein ehemaliges Mitglied der US-amerikanischen Finanzaufsichtsbehörde als Berater gewinnen.